Bei "Kaffeefahrt" bedroht

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Teisendorf - Ein 50-jähriger Mann, der an einer "Kaffeefahrt" teilgenommen hatte, soll vom Veranstalter bedroht worden sein - Weil er die Preise zu hoch fand und das auch sagte.

Am Montag gegen 14.30 Uhr verständigten Teilnehmer einer „Kaffeefahrt“ die Polizei, nachdem es durch den Veranstalter zur Bedrohung eines Teilnehmers kam.

Ein 50-Jähriger aus Bad Ischl, der bei einem persönlichen Beratungsgespräch mit dem Veranstalter seinen Unmut über die viel zu teuren Preise äußerte, wurde angeblich durch diesen bedroht. An der nicht durch das Landratsamt Berchtesgadener Land genehmigten Verkaufsverkaufsveranstaltung nahmen insgesamt 52 zumeist ältere Damen und Herren aus dem Salzkammergut teil.

Den Teilnehmern wurde mitgeteilt, dass sie Sach- und Geldpreise im Wert bis zu 10.000 Euro gewonnen hätten, wer jedoch das „Kleingedruckte“ las, musste feststellen, dass er nur ein Los gewonnen hatte. Einen Hauptgewinn durfte keiner der Teilnehmer mit nach Hause nehmen.

Die „Kaffeefahrt“ startete gegen 8 Uhr in Österreich. Nachdem solche Veranstaltungen dort generell verboten sind, wurden die Teilnehmer nach Deutschland verfrachtet. Obwohl hier solche Veranstaltungen zwar erlaubt sind, müssen die Veranstalter jedoch bestimmte Auflagen erfüllen. Außerdem muss die Veranstaltung der zuständige Behörde mitgeteilt und durch diese genehmigt werden. Eine solche Genehmigung konnte der Veranstalter bei Eintreffen der Polizei nicht vorweisen.

Die Veranstaltung wurde daraufhin um 15.30 Uhr durch die Polizei beendet. Gegen den Verantwortlichen wurde ein Strafverfahren sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Pressemeldung Polizeiinspektion Freilassing 

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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