Zaun für Hundefreigehege genehmigt

Gemeinderat Surberg fordert Schallschutzgutachten wegen Freigehege des Tierschutzvereins

Der Antrag des Tierschutzvereins Traunstein und Umgebung bittet um Erlaubnis zur Errichtung einer Zaunanlage für das Hundefreigehege im Tierheim Trenkmoos.
+
Der Antrag des Tierschutzvereins Traunstein und Umgebung bittet um Erlaubnis zur Errichtung einer Zaunanlage für das Hundefreigehege im Tierheim Trenkmoos.

Surberg - Die Frage nach dem Schallschutz bzw. Schallschutzgutachten kam bei der Abstimmung des Surberger Gemeinderats wieder auf. Es geht dabei um den Antrag des Tierschutzvereins Traunstein und Umgebung zur Errichtung einer Zaunanlage für das Hundefreigehege im Tierheim Trenkmoos.

Jakob Steiner (FW) wollte wissen, ob der Schallschutzwall schon gebaut worden sei. Bürgermeister Michael Wimmer sagte, der Tierschutzverein habe im vergangenen Jahr mit viel Geld eine neue Quarantänestation bauen müssen. Bezüglich des ausstehenden Schallschutzgutachten durch das Landratsamt meinte Georg Rehrl (FW), die Gemeinde solle dort darauf drängen und verlangen, dass es zügig bearbeitet wird. Die Gemeinde dürfe die Angelegenheit nicht einfach so laufen lassen. Der Bürgermeister versprach, dass er dem nachgehen und eine Stellungnahme verlangen werde.


Dem Bauantrag für den Zaun wurde aber einstimmig stattgegeben, da gemäß Baugesetzbuch sonstige Vorhaben im Außenbereich im Einzelfall zugelassen werden können, wenn ihre Ausführung oder Benutzung öffentliche Belange nicht beeinträchtigt und die Erschließung gesichert ist. Die Zufahrt des Grundstücks erfolgt über die Gemeindeverbindungsstraße Trenkmoos. Eine Abwasserbeseitigung ist nicht erforderlich.

Im Genehmigungsfreistellungsverfahren durchführen will ein Bauherr die Aufstockung des Dachgeschosses und Einbau einer zweiten Wohneinheit in Lauter. Der Antragsteller hat dazu erklärt, dass er alle Festsetzungen des Bebauungsplans „Lauter-Süd“ einhalten werde. Da die Festsetzungen eingehalten werden, stellte der Gemeinderat das Bauvorhaben genehmigungsfrei.


Einen Antrag auf isolierte Befreiung für die Baumaßnahme zur Errichtung eines Nebengebäudes für Müll- und Gartengeräte hatte ein Bauherr aus Hallabruck gestellt, da die Festsetzungen des Bebauungsplans „Hallabruck-Vorderfeld“ nicht eingehalten werden. Der Antrag auf Befreiung wurde für die Überschreitung der Baugrenzen und die Dachgestaltung (Pultdach statt Satteldach) gestellt. Der Bürgermeister sagte, die Errichtung des Nebengebäudes wäre gemäß Bayerischer Bauordnung ein verfahrenfreies Bauvorhaben. Die Gemeinde könne Abweichungen zulassen, wenn sie unter Berücksichtigung des Zwecks der jeweiligen Anforderung und unter Würdigung der öffentlich-rechtlich geschützten nachbarlichen Belange mit den öffentlichen Belangen vereinbar seien. Nachdem dies der Fall ist, stimmte der Gemeinderat den beantragten Abweichungen ohne Gegenstimme zu.

Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Umbau einer Rinderstallung mit Laufstallhaltung, den Neubau einer Liegehalle, den Umbau des Altstalls im Innenbereich sowie den Neubau eines Laufhofs und einer Miststatt in Kohlbichl. Das Bauvorhaben im Außenbereich sei gemäß Baugesetzbuch privilegiert, weil es dem landwirtschaftlichen Betrieb dienen solle, so der Bürgermeister. Die Zufahrt sei durch die Lage an der Gemeindeverbindungsstraße Lauter-Hufschlag und die Abwasserbeseitigung durch eine Kleinkläranlage bzw. Güllegrube gesichert. Das gemeindliche Einvernehmen könne deshalb erteilt werden.

Bjr

Kommentare