Südafrikanische Klänge in Traunstein

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Begeisterten mit hohem stimmlichen und tänzerischen Können: Die Jugendlichen der afrikanischen Gruppe „Zabalaza“, die im Rahmen ihrer deutsch-österreichischen Tour African Spirit“ am Sonntag Abend Station in Traunstein machten und dabei die rund 400 Zuhörer in der Berufsschulaula begeisterten.

Traunstein - Die afrikanische Jugendgruppe „Zabalaza“ begeisterte 400 Zuhörer in der Berufsschule mit Musik und Tanz. Wir haben Fotos!

Afrikanische Klänge, begeisternde Gesänge, Trommeleinlagen und Tänze, die keinen Fuß ruhig bleiben ließen, waren am Sonntagabend in der Berufsschulaula der BS I Traunstein zu hören und zu sehen:

Die afrikanische Jugendgruppe „Zabalaza“, die aus einem Waisenhaus in Kapstadt kommt, machte im Rahmen ihrer „African Spirit“ Tournee Station in Traunstein. Schulleiter Helmut Gleixner von der Staatlichen Berufsschule III Traunstein begrüßte die rund 400 Gäste, darunter auch Oberbürgermeister Manfred Kösterke und eine Reihe von Stadträten in der überfüllten Aula. „Dieses große Interesse habe ich nicht erwartet. Es wird heute Abend rhythmisch, lebensfroh und emotional. Die Jugendlichen sind mit dem ganzen Herzen dabei.“ Seine Stellvertreterin Christian Elgass ergänzte: „Ihr versetzt uns in afrikanisch fröhliche Stimmung. Ihr zeigt uns aber auch die zwei Gesichter Südafrikas.“

Afrikanische Klänge in Traunstein

Der Vereinsvorsitzende des 2003 zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder in Südafrika gegründeten Vereins „Positiv Leben e.V.“, Florian Krämer, der die in vier der neun verschiedenen südafrikanischen Sprachen vorgetragenen Lieder jeweils übersetzte, erläuterte den Zweck der Tournee: „Die Kinder sollen die Welt hier in Deutschland kennen lernen. Und daneben ist es uns wichtig, dass wir unsere Arbeit hier vielen Menschen bekannt machen.“

Begeisternde, emotionale Lieder

Die elf jungen Menschen aus der Republik Südafrika überzeugten anschließend die Zuhörer mit einem gewaltigen stimmlichen Volumen, toll gesungenen Liedern, die schon nach der ersten Minute die Füße der Zuhörer in Bewegung setzten und steigerten die Gesangseinlagen noch durch Trommel- und Tanzeinlagen bei denen dann endgültig der Rhythmus die Zuhörer zum mitmachen animierte.

Viele Lieder hatten christliche Texte oder handelten von dem Leid und Elend die über die schwarze Bevölkerung gekommen war oder hatten das Aufstehen gegen Gewalt und Aids zum Thema.

wz

Quelle: chiemgau24.de

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