Stadt nimmt erstes Elektroauto in Betrieb

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Das Foto zeigt von links Oberbürgermeister Manfred Kösterke, Stefan Wallner vom Autohaus Wallner und die Stadtwerke-Geschäftsführer Josef Loscar und Stefan Will bei der Übergabe der Autoschlüssel.

Traunstein - Die Stadt investiert in ein klimafreundliches Verkehrsmittel - ein Elektoauto. Denn das Fahrzeug braucht nur aus Wasserkraft erzeugten Strom und stößt kein CO2 aus.

Wer in Traunstein über die Straße geht, sollte in Zukunft die Augen offen halten – zumindest wenn die Mitarbeiter der Stadtwerke mit ihrem neuen Elektroauto unterwegs sind. Der hellblaue Kleinwagen mit der Aufschrift „Strom aus Wasserkraft“ fährt nahezu geräuschlos, hat 67 Stundenkilometern. Die Stadtwerke haben das erste Elektroauto in ihrem Fahrzeugpark diese Woche in Betrieb genommen.

„Die Fortschritte im Bereich der Elektromobilität werden für den umwelt- und klimafreundlichen Wasserkraftstrom der Stadtwerke langfristig ein ganz neues Geschäftsfeld eröffnen“, so die beiden Geschäftsführer Stefan Will und Josef Loscar. Mit dem Elektroauto möchten die Stadtwerke Traunstein der Elektromobilität in der Region einen Impuls geben. Auch Oberbürgermeister Manfred Kösterke zeigte sich von den Chancen der Technik überzeugt: „Elektromobilität ist eine Zukunftstechnologie, die für Wirtschaft und Umwelt neue Möglichkeiten bietet.“

Es sei wichtig und richtig, das Thema anzugehen und Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. PS und erreicht Die Stadtwerke eine Höchstgeschwindigkeit haben das erste von 130 Elektroauto Die Bundesregierung hat das Ziel vorgegeben, in Deutschland bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen. In Traunstein machen die Stadtwerke mit ihrem neuen Elektroauto den Anfang. Der Mitsubishi i-MiEV – die Abkürzung steht für „Mitsubishi innovative Electric Vehicle“ – eignet sich vor allem für Fahrten im Stadtgebiet ohne große Zusatzbeladung. Ein Außendienstmitarbeiter der Stadtwerke wird mit dem kleinen, wendigen Cityflitzer in Zukunft durch Traunstein fahren.

Im Betrieb produziert der Mitsubishi weder Abgase noch Motorgeräusche. In Deutschland ist das Modell ganz neu auf dem Markt und wird als erstes Elektroauto in die Serienproduktion gehen. Für das Fahrzeug mit einem Listenpreis von rund 36.000 Euro spricht darüber hinaus, dass es als erstes in Serie produziertes Elektroauto den ADAC-Crash-Test bestanden hat. Um die maximale Reichweite von 120 Kilometern zu erreichen, muss der Mitsubishi sechs Stunden lang an der Steckdose aufgeladen werden. An einer speziellen Ladestation dauert es nur 30 Minuten.

Wenn sich das Elektroauto bewährt, möchten die Stadtwerke auch andere Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark schrittweise austauschen. „Wir legen damit nicht nur den Grundstein für Elektromobilität im eigenen Unternehmen, sondern bringen das Thema auch in der Stadt und der Region voran“, betonen die beiden Stadtwerke-Geschäftsführer. Vor allem aufgrund des Beitrags zum Klimaschutz sei die Elektromobilität eine interessante Entwicklung, die von der Bundesregierung aus gutem Grund vorangetrieben werde.

Elektroautos, die mit Strom der Stadtwerke Traunstein geladen werden, verursachen keinerlei CO2-Emissionen, da die Stadtwerke ihren Strom zu 100 Prozent aus Wasserkraft beziehen. Vor eventuellen Startschwierigkeiten mit dem neuen Elektroauto ist den Geschäftsführern der Stadtwerke nicht bange: „In den nächsten Wochen werden wir die Fahrzeuge und Ladevorgänge ausgiebig testen und erhoffen uns erste Ergebnisse über die Potenziale der Technik.“

Pressemitteilung Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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