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Gesetz zur Unterbringung von Fundtieren gefordert

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Dr. Bärbel Kofler und Heinz Paula beim Besuch der Tiere.

Sondermoning - Die Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler und Heinz Paula besuchten am Dienstag den Gnadenhof. Sie machten sich ein allgemeines Bild über den Hof.

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Tierheime übernehmen die Unterbringung und Ver­sorgung von Fundtieren, bleiben aber oft auf ihren Kosten sitzen und befinden sich zunehmend in finanziellen Nöten. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt daher aus­drücklich die Entscheidung der Bundesländer, eine eindeutige gesetz­liche Regelung für die Betreuung und Unterbringung von Fundtieren ein­zufor­dern, erklärt Heinz Paula.

Die SPD-Bundestagsfraktion habe bereits Anfang dieses Jahres in einem Antrag klar gemacht, dass hier Handlungsbedarf besteht. Damals hätten die Koalitionsfraktionen blockiert und den Antrag abgelehnt. Bundesverbraucherministerin Aigner sei nun aufgefordert ihre Blockadehaltung aufzugeben und der Entschließung des Bundesrates zu folgen.

Eine eindeutige Regelung gibt es bisher nicht. Die Betreuung und Unterbringung verlorener, ausgesetzter, zurückgelassener oder anderweitig herrenloser Tiere ist bisher von Bundesland zu Bundesland und von Kommune zu Kommune unterschiedlich und durch verschiedene Gesetze geregelt.

Fundtiere: Ein Besuch im Gnadenhof

Dies führe dazu, dass die möglicherweise zuständigen Behörden sich nicht ihrer Zuständigkeit und ihrer Verantwortung stellen. Die Leidtragenden seien die Tierheime. Sie übernehmen die Unterbringung und Versorgung der Fundtiere und bleiben auf ihren Kosten sitzen. Viele Tierheime befänden sich inzwischen in einer finanziellen Notlage und sind teilweise von der Insolvenz bedroht.

kaf

Quelle: chiemgau24.de

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