Bereich um Sportzentrum soll sicherer werden

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Traunstein/Empfing - Bei der letzten Sitzung des SPD-Ortsvereins wurde die Verkehrssicherheit um das neue Sportzentrum des SBC Traunstein scharf kritisiert.

Mit dem neuen Sportzentrum des SBC Traunstein, das Ende September eröffnet wurde, befassten sich der Ortsvorstand und die Stadtratsfraktion der Traunsteiner SPD in seiner letzten Sitzung.

Bereits vor einigen Wochen hatte Armin Brunner als Leiter des Arbeitskreises Kommunalpolitik bemängelt, dass die Autofahrer im Zugangsbereich zum Sportpark zu schnell fahren. Die Einfahrt zum Gelände liege unmittelbar hinter dem Ortsschild „Traunstein“ nach der Traunbrücke. Vor der Traunbrücke sei am Empfinger Berg eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h vorgeschrieben. „Am Ortsende geben dann viele Autofahrer erst einmal richtig Gas – und genau dort ist die Einfahrt des Sportgeländes, das viele Kinder und Jugendliche benützen“, so Brunner. Sie müssten die Straße auch immer wieder überqueren, da auch links von der Straße noch Trainingsplätze seien.

Die SPD-Fraktion im Traunsteiner Stadtrat hat deshalb einen Antrag an die Stadt gestellt, den Fußweg von der Traunbrücke her zu verlängern und die Ortstafel entsprechend zu verlegen bzw. die Geschwindigkeit auf 50 km/h zu begrenzen, um eine Gefährdung der Fußgänger an der Ein- und Ausfahrt zum Sportgelände auszuschließen.

Anlass zur Sorge wegen der Verkehrssicherheit in diesem Bereich gab noch ein weiterer Punkt: Der Ortsvorsitzende Christian Kegel wies darauf hin, dass der Parkplatz und die Zuwege zum Funktionsgebäude derzeit nicht beleuchtet sind. „ Es wird schon früh dunkel, und die Wege können glatt sein. Das ist gerade jetzt im Herbst und Winter gefährlich, besonders für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für alle anderen Benutzer der Zugänge zum EHG-Sportpark sowie dem auf der anderen Straßenseite liegenden Trainingsgelände.“ Hier gilt es, eine Beleuchtung zu planen und einzurichten. Zum Stromsparen könnte ein Bewegungsmelder die Lampen ein- und ausschalten.

Zum wiederholten Male wurde in der Besprechung auch eine Querungshilfe für Fußgänger an der Wasserburger Straße gefordert. Auf der Höhe AOK bzw. Apotheke queren viele Fußgänger die stark befahrene Straße. Für sie wäre ein gesicherter Übergang (Querungshilfe) wichtig, wie das die SPD schon seit längerem fordert. Sie würde für Autofahrer und Fußgänger eine gute Orientierungsmöglichkeit sein.

Ein weiterer Antrag der SPD-Fraktion zur Fahrradsicherheit auf der Wasserburger Straße vom Platz am Gabelsberger-Denkmal bis zum Friedhof wurde vom städtischen Verkehrsamt abschnittweise untersucht und im September vom Hauptausschuss behandelt. Stadtrat Peter Forster berichtete, dass ein beiderseits durchgehender Schutzstreifen für Radfahrer an der zu geringen Breite der Fahrbahn bzw. des Gehsteigs scheitert. Auf jeden Fall sollten aber die verblasste rote Einfärbung und die unvollständigen Markierungen wieder farblich aufgefrischt werden. Dies wäre auch in der Äußeren Rosenheimer Straße bis zur Wegscheid dringend erforderlich, betonte Forster.

„Mit der für den Herbst geplanten Verkehrsuntersuchung, die auch von der SPD-Fraktion schon länger beantragt wurde, ist bereits Ende September begonnen worden“, berichtete die Fraktionsvorsitzende Ingrid Bödeker. An 16 Verkehrspunkten in der Stadt seien die Autofahrer befragt worden, woher sie kommen und wohin sie fahren wollen. Damit solle genau erfasst werden, wie die Verkehrsströme nach der Fertigstellung der Südspange und der Nordumfahrung stadteinwärts und stadtauswärts fließen. Eine reine Verkehrszählung ohne Befragung der Verkehrsteilnehmer könne diese genauen Daten nicht liefern, erklärte Bödeker. Die Verkehrsuntersuchung solle insbesondere auch klären, ob die Verlängerung der Südspange vom Axdorfer Kreisel bis zur Chiemseestraße die Verkehrsverhältnisse in und um Traunstein verbessern kann.

Pressebericht SPD Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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