Vertrag mit Pannen-Busfirma aufgelöst

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Siegsdorf - Nach den zwei gefährlichen Zwischenfällen, hat die Gemeinde Siegsdorf nun den Vertrag mit dem Schulbus-Unternehmen aufgelöst.

Wie die Bayernwelle am Freitag meldet, hat die Gemeinde Siegsdorf nun gehandelt: In einem Brief an die Eltern der Schüler der Grund- und Mittelschule Siegsdorf, der am Donnerstag versendet wurde, gibt der 1. Bürgermeister Thomas Kamm die Beendigung des Vertragsverhältnisses bekannt.

In dem Brief heißt es: "Ab Montag, 17.11.2014, ist der RVO mit der Schulbeförderung beauftragt". Der Fahrplan solle beibehalten werden. Sonderfahrten und Eislauffahrten sollen von Firmen aus den Gemeinden des Schulverbundes übernommen werden.

Wie berichtet, soll es am Montag zum erneuten Versagen einer Bremse am Bus gekommen sein. Der rechte Vorderreifen habe sogar gebrannt. Bereits im September kam es zu einem Zwischenfall, bei dem die Feuerwehr ausrücken musste. Auch damals waren die Bremsen heiß gelaufen. Wie von chiemgau24.de berichtet, häuften sich nach dem zweiten Zwischenfall die Beschwerden von Seiten der Eltern. Die Gemeinde spricht nun in dem Brief von einer "neuen Eskalationsstufe", die erreicht wurde. +

Der Vertrag mit dem Busunternehmen war erst im Juli 2014 abgeschlossen worden. Die Firma hatte bei der Ausschreibung das günstigste Angebot abgegeben.

Bilder vom ersten Zwischenfall

Rauchentwicklung an Schulbus

mg/ch24

Quelle: chiemgau24.de

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