Riesiges Trümmerfeld nach Überschlag

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Siegsdorf - Ein schwerer Unfall hat sich am Abend auf der A8 ereignet. Ein BMW prallte gegen die Leitplanke, überfuhr eine Böschung und überschlug sich schließlich auf der Autobahn.

Am 22.07.2014, kurz nach 21 Uhr, befuhr ein 29-jähriger Zimmermann aus Rumänien mit seinem BMW die linke Spur der A8 zwischen den Anschlussstellen Neukirchen und Traunstein/Siegsdorf in Richtung München. Auf dem Beifahrersitz des BMW befand sich dessen 27-jähriger Schwager, der ebenfalls aus Rumänien stammte.

Nach dem Voglinger Wald kam der Rumäne mit seinem BMW in einer langgezogenen Rechtskurve, auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn, ins Schleudern. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte zunächst mit der Mittelschutzplanke. Anschließend querte das Fahrzeug die Fahrbahn nach rechts, gelangte auf eine angrenzende Böschung und schlitterte diese entlang, ehe es von dort auf die Fahrbahn zurückgeschleudert wurde. Hierbei kam es zum Überschlag des BMW. Erst im weiteren Verlauf kam das Fahrzeug auf der Fahrbahn im Bereich des Mittelstreifens zum Stillstand.

Die beiden Insassen konnten sich selbst aus dem zertrümmerten Fahrzeug befreien. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Beifahrer hatte sich leichte Schnittverletzungen und Prellungen zugezogen.Durch den Unfall hatte sich im Bereich der gesamten Richtungsfahrbahn München ein riesiges Trümmerfeld gebildet. Zudem war die Fahrbahndecke stark verschmutzt.

Die Feuerwehr Neukirchen war, neben der Autobahnmeisterei Siegsdorf, mit 18 Mann und zwei Fahrzeugen zur Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle, sowie der Beseitigung der Schäden vor Ort. Der Schaden, der der Autobahnmeisterei Siegsdorf durch den Unfall und die Reinigungsarbeiten entstanden ist, dürfte mit etwa 5.000 Euro zu beziffern sein. Der Schaden am BMW, der jetzt nur noch Schrottwert hat, beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.

Unfall bei Siegsdorf

Das Auto wurde durch einen ortsansässigen Abschleppunternehmer von der Unfallstelle entfernt. Die Autobahn war im Bereich der Unfallstelle teilweise voll gesperrt. Der Verkehr konnte jedoch alsbald einseitig an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden. Gegen 22.30 Uhr war die Richtungsfahrbahn München dann wieder frei befahrbar.

Der rumänische Fahrer muss sich nun wegen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall zum Nachteil seines Schwagers verantworten. In Zusammenhang mit diesem Unfall darf nochmals auf die Bildung einer Rettungsgasse bei Staubildung hingewiesen werden. Fahrzeuge des Straßen- und Abschleppdienstes hatten erhebliche Schwierigkeiten zum Einsatzort zu gelangen, da selbst Berufskraftfahrer mit ihren Bussen und Sattelzügen nicht in der Lage waren, ein entsprechende Rettungsgasse zu bilden.

Pressemeldung VPI Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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