Schüler mit großen Sprüngen in die Zukunft

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Traunstein - Ganz neue Möglichkeiten bietet die neue Turnhalle den Schülerinnen und Schülern des Förderzentrums. Einige Ehrengäste kamen zur Einweihung.

Bis jetzt mussten die Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums weite Wege mit dem Bus fahren, um zum Sportunterricht zu gelangen. Der Unterricht musste in verschiedene Sportstätten des Landkreises ausgelagert werden - es fehlte schlicht die eigene Turnhalle.

Bilder von der Feier in der neuen Turnhalle

Neue Turnhalle für Förderzentrum Traunstein

Nun können die 227 Schüler endlich ihre eigene, moderne Turnhalle nutzen. Landrat Hermann Steinmaßl betonte in seiner Rede bei der Einweihungsfeier, dass eine individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen äußerst wichtig sei, um sie auf das spätere Leben vorzubereiten. "Zum Fördern ist die Motopädagogik ein wichtiger Bestandteil der Sonderpädagogik," so Steinmaßl. "Bewegung durch Schulsport ist ein wichtiges schulisches Element und entscheidend für ein positives Gelingen der Förderung."

Der Landtagsabgeordnete Klaus Steiner betonte: "Ich möchte die Förderschulen neben den Gymnasien, Realschulen und Mittelschulen als Flaggschiff unserer Bildungspolitik bezeichnen. Wir müssen diesen Schulzweig besser ausbauen. Dafür brauchen wir noch mehr finanzielle Mittel."

Auch Oberbürgermeister Manfred Kösterke zeigte sich vom Ergebnis des Baus recht angetan. Einigkeit herrschte darüber, dass diese Turnhalle ein wichtiger Baustein in Richtung Inklusion ist und dafür sorgt, dass auch die Kinder und Jugendlichen, die die Förderschule besuchen besser integriert werden können.

Schulleiterin Kira Nay war erfreut über die rasche Umsetzung der Pläne und dankte den beteiligten Helfern. "Dies ist eine große Stunde für die, die sich für die Turnhalle eingesetzt haben. Diese neue Halle zeigt die Wertschätzung, die den Schülern und Lehrkräften entgegengebracht wird."

Seit 12. April 2010 wird an der neuen Halle gebaut. Etwa vier Millionen Euro wurden investiert. Der Freistaat Bayern beteiligte sich mit 1,04 Millionen Euro.

Quelle: chiemgau24.de

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