Schnelleinsatzgruppe wurde 41-mal gerufen

Traunstein - Zweifelsohne ein Höhepunkt des vergangenen Vereinsjahrs des DLRG-Ortsverbands Traunstein-Siegsdorf war die Weihe des neuen Chiemseeboots "Ludwig II." in Prien.

Das besondere daran war, dass mit Herzogin Elisabeth in Bayern eine Wittelsbacherin die Taufpatin des Rettungsboots war, berichtete der Vorsitzende Günter Burghammer bei der Jahreshauptversammlung im "Sailer-Keller".

Der technische Leiter Einsatz, Karl Weilharter, freute sich über zwei neue Einsatzfahrzeuge: ein Rettungsboot und einen Einsatzbus. Wegen der Inbetriebnahme der Integrierten Rettungsleitstelle (ILS) habe die DLRG eigens ein Einsatzleitteam aufgestellt, sagte er. Weilharter, berichtete außerdem von 41 Alarmierungen der Schnelleinsatzgruppe (SEG) sowie zahlreichen Regelwachstunden. Hinzu kamen elf SEG-Übungen und eine Katastrophenschutzübung. Viermal wurden Katastrophenschutzvoralarme wegen Hochwassergefahr in Brandenburg, der Tschechischen Republik, Polen und Ungarn ausgelöst.

Nach wie vor sei der Ortsverband auf der Suche nach einer neuen Bleibe, so Burghammer, denn die Zukunft der jetzigen Unterkunft im alten Feuerwehrhaus von Haslach sei ungewiss, weil das Grundstück an einen Bauträger verkauft worden sei.

Gewählt wurde ein neuer Jugendvorstand mit Markus Burghammer (Vorsitzender), Thomas Schneider, Theresa Wessely, Axel Seiz und Michael Grübel (stellvertretende Vorsitzende), Karl Weilharter (Wirtschaft und Finanzen) sowie Martina Wessely (Stellvertreterin Wirtschaft und Finanzen). Die Vorstandschaft wurde durch die Mitglieder bei einer Gegenstimme bestätigt.

Über 20 Veranstaltungen und Ausflüge habe die Jugendgruppe ausgerichtet, so der Vorsitzende des Jugendvorstands.

bjr/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

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