Malteser folgen der Nikolauslegende

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Am Nikolaustag in besonderer Mission unterwegs: Lisa und Johanna (re.), die bei den Maltesern einen Jugendfreiwilligendienst leisten, beschenken im Rahmen der Nikolaus-Hilfe einsame Senioren, Kranke und Behinderte mit einer kleinen Überraschung.

Traunstein - Alljährlich beschenken die Malteser einsame, kranke und behinderte Menschen zum Namenstag des heiligen Nikolaus.

Über Nikolaus von Myra weiß man nicht viel. Das überlieferte Wissen beschränkt sich auf wenige gesicherte Fakten. Nikolaus ist um 260 n. Chr. geboren. Im Alter von ungefähr 19 Jahren wurde er zum Priester geweiht. Als seine Eltern starben, verteilte er das Erbe unter den Armen. Der wohltätige Heilige ist den Maltesern seit 15 Jahren Vorbild für die Nikolaus-Aktion.

In Anlehnung an die Nikolauslegende

Alljährlich am Namenstag des heiligen Nikolaus beschenken die Malteser einsame, kranke, alte und behinderte Menschen.„In unserer schnelllebigen Zeit ist die Gefahr groß, dass menschliche Beziehungen und Kontakte zu kurz kommen.“ sagt Peter Volk, Leiter der Kreisgeschäftsstelle Traunstein. „Wir Malteser setzen dem menschliche Nähe und Zuwendung entgegen.“

In Anlehnung an die Nikolauslegende besuchen die Malteser an den Tagen um den Nikolaustag (6. Dezember) einsame, alte, kranke oder behinderte Menschen und beschenken sie mit Weihnachtsgebäck und Plätzchen, die von Malteser–Helferinnen gebacken wurden. Zudem gestalteten die Buben und Mädchen der Malteser Jugend Kerzen mit dem Emblem der Nikolaus-Hilfe.

Wertschätzung gegenüber der älteren Generation

„Die Nikolaus-Aktion ist Ausdruck der Wertschätzung der älteren Generation und der Menschen mit Behinderung - ein Zeichen, das sie nicht vergessen sind“, erklärt Volk. „Der heilige Nikolaus hat mit Freude geteilt und das Gleiche wollen auch wir tun.“Viele alte und behinderte Menschen seien von Einsamkeit betroffen. Die Hilfe ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer wirke dem entgegen, unscheinbar und ohne besonderes Aufheben. Das ist die Zielsetzung der Nikolaus-Aktion, aber auch vieler Dienste der Malteser, zum Beispiel des ehrenamtlichen Besuchs- und Begleitungsdienstes für alleinlebende Senioren. Oder der „Ersten Hilfe für die Seele“, die vom Kriseninterventionsteam (KIT) bei der Betreuung traumatisierter Menschen nach demplötzlichen Tod eines Familienangehörigen oder geliebten Mitmenschen geleistet wird.

Im Landkreis Traunstein beschenken die Malteser am Freitag über 150 Menschen mit den liebevoll gebackenen Plätzchen und freuen sich, wenn sich die Beschenkten mit einem Lächeln bedanken.

Quelle: Pressemitteilung Malteser Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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