Mit der Salzach Energie gewinnen

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Die JU Traunstein bei der Sommerklausur in St. Johann.

Traunstein/St. Johann - Die Energieversorgung ist Hauptthema bei der Sommerklausur der JU Traunstein. Man setzt vor allem auf die Stromgewinnung aus Wasserkraft.

Auf der Sommerklausurtagung des Kreisverbandes der Jungen Union Traunstein, die in St. Johann im Pongau stattfand, referierte Anton Zeller, Regierungsbaumeister Oberbayerns und 1. Vorsitzende der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern, unter dem Motto „alles Gute kommt von oben“ über die Stromgewinnung aus Wasserkraft. Zeller wies bereits am Anfang seines Vortrages auf die Notwendigkeit eines Ausbaus von Speicherkraftwerken hin. Dabei gelten die Pumpspeicherkraftwerke trotz ihres begrenzten Wirkungsgrades, sowohl in technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht als notwenige und unverzichtbare Energiespeicher.

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Ein weiteres wichtiges Thema stellte die Nutzung der Wasserkraft an der Salzach dar. Um hier eine maximale Energieausbeute sicherstellen zu können, wird neben den Fließgewässerkraftwerken eine Kombination aus Quer- und Flachbauwerken notwenig sein. Auch Birgit Seeholzer, Energiemanagerin im Landratsamt Traunstein, sprach sich in ihrem Vortrag für die Nutzung der Salzach zur Stromerzeugung aus. Der Kreisvorsitzende Sigi Walch betonte, dass es bei der „Sanierung der unteren Salzach“ nicht um eine Lappalie ginge, da bei einem Sohldurchbruch neben den ökologischen Folgen auch zahlreiche Bauwerke betroffen sein können. Seeholzer thematisiert aber auch die Energieziele des Landkreises Traunstein bis 2020. Bereits 2005 holte der Kreistag Informationen über regenerative Energiequellen ein. 2007 erfolgte dann die Beschlussfassung bis 2020 den Strom für Gewerbe, Privathaushalte und öffentliche Gebäude im Landkreis zu 100% aus regenerativen Energien zu gewinnen. Dabei soll vor allem Wert auf die Reduktion von CO2 Emissionen, die Förderung der regionalen Wirtschaft und auf die Wertschöpfung vor Ort gelegt werden. „Die Junge Union trägt die Bemühungen des Landkreises explizit mit!“ so Kreisrat Sigi Walch „Wir müssen jetzt bei der Salzach Gas geben, damit der Energiewandel auch Wirklichkeit wird.“ Ein weiterer wichtiger Punkt zum Thema regenerative Energiequellen war die Windkraft: Dipl. Ing. Michael Tiefenbrunn erklärte den jungen Nachwuchspolitikern dass Bayern in diesem Bereich statistisch gesehen das größte Potential Deutschlands besitze. Trotzdem ist die Nutzung der Windenergie im Süddeutschen Raum bei weitem noch nicht ausgelastet. Man thematisierte Umsetzungsvarianten der Windenergie für unsere Region und diskutierte kritisch über Für und Wider. Letztendlich dürfe man keine Energieform grundsätzlich ausschließen, sonst gefährde man den Atomausstieg, so die Quintessenz der Jungen Union. Im Anschluss an die

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Vorträge und Diskussionen über die Zukunft der Energie beschloss der JU Kreisverband im Landkreis Traunstein einstimmig ein Positionspapier, das sich für die konsequente Nutzung aller regenerativen Energieformen ausspricht. Als ersten konkreten Schritt fordert die Junge Union die maximale Nutzung der Salzach zur Energiegewinnung. „Es freut mich sehr, dass wir diesen Beschluss einstimmig fassen konnten. Hier geht es um die Zukunft unserer Heimat und des Wirtschaftsstandortes Traunstein.“ So Walch. Im zweiten Teil der Sommerklausurtagung stellten Christopher Waldner und Hans- Peter Dangschat den Anwesenden ein neues Konzept zur Öffentlichkeitsarbeit vor. Neben einem neuen, unverwechselbaren Logo und Layout des Kreisverbandes, soll künftig die Arbeit mit den s.g. „Sozialen Netzwerken“ noch weiter verstärkt und die Kommunikation nach außen weiter professionalisiert werden. Man wolle die Junge Union noch greifbarer machen, so das Prinzip der neuen Öffentlichkeitsstrategie. Zum Abschluss des Tagungsabschnittes berichtete der AK Jugendhilfe über deren fortschrittliche Arbeit und dem Gespräch mit den betroffenen Organisationen. Seit über einem Jahr befasst sich die Junge Union ausführlich mit der Jugendhilfe im Landkreis Traunstein.

Hierzu hat man Landrat Hermann Steinmassl bereits ein eigenes Konzept zur Neuausrichtung der Jugendhilfe vorgelegt. Nach dem nun die Gespräche mit dem Jugendamt und anderen Stellen geführt worden sind, will man das Projekt nun weiter voran bringen. „Wir wollen die Jugendhilfe effizienter gestalten. Wir dürfen uns nicht einfach damit abfinden, dass sowohl Kosten als auch Fallzahlen ständig weiter steigen. Genau hier setzt unser Konzept an!“ erklärte der Kreisvorsitzende Siegfried Walch.

Pressemitteilung Junge Union Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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