Unternberg: Rettung noch nicht vom Tisch

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Ruhpolding - Der Countdown ist abgelaufen. Bis heute Mittag um 12 Uhr sollte feststehen, ob der Skibetrieb am Unternberg gerettet werden kann.

Eine endgültige Entscheidung gibt es aber noch nicht. "Wir haben 109.000 Euro von den benötigten 130.000 zusammenbekommen", sagte Herbert Fritzenwenger jun. im Chiemgau24-Interview. "Da wir dieses sehr erfreuliche Ergebnis nicht einfach ignorieren können, haben wir mit Bürgermeister Claus Pichler vereinbart, dass er heute und morgen in den Gremien der Gemeinde den Unternberg besprechen wird. Ebenso wird der SC Ruhpolding in einer Vorstandsitzung heute über das Ergebnis beraten." Erst nach diesen Beratungen könne man sagen, ob es am Unternberg in dieser Saison einen Skibetrieb gebe oder nicht.

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Den Verantwortlichen war es auf alle Fälle zu früh, das Projekt definitiv abzusagen. Neben den 76 Kommanditisten, die Zeichnungszusagen in Höhe von 109.000,- gemacht haben, ist es gelungen das Kapital zur Gründung der Verwaltungs GmbH (12.500,- €) zusammen zu bringen. Außerdem gibt es Zusagen für die Beteiligungen an der GmbH und an der Betriebs KG in Höhe von 121.500,- €. Für die Vereinsmitgliedschaft liegen Anträge in Höhe von ca. 12.500,- € vor.

"Vielen, vielen Dank an all jene die an das Projekt und unser Konzept glauben. Dies ist ein riesiger Vertrauensvorschuss den man uns damit gibt", freut sich Fritzenwenger. Er ist auch froh, 'dass sich die Gemeinde dem Thema nochmal widmet' und bittet alle, die sich beteiligen wollen, es auch zu tun. "Je mehr zusammenkommt, desto mehr wird die Last verteilt."

In wie weit die Gemeinde einen Teil der Last tragen kann, will Bürgermeister Pichler heute mit den Fraktionssprechern besprechen. "Ich glaube, dass es eine Lösung geben kann", sagte er gegenüber Chiemgau24. Allerdings müsse auch diskutiert werden, wie der Skiclub einen Teil der Last übernehmen könne.

Einzig die Unterstützung von überregionale Organisationen und Tourismusverbänden fehlt den Verantwortlichen noch. Auch Nachfragen oder Beteiligungen von großen Firmen sind bis jetzt keine zu verzeichnen. Im Falle der Nichtumsetzung, werden alle gezeichneten Anteile und Mitgliedschaften vernichtet. Es wird in diesem Fall kein Geld eingezogen.

cz

Quelle: chiemgau24.de

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