Fans begrüßen Biathleten, Skispringer und Langläufer 

Empfang der WM-Teilnehmer in Ruhpolding

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Maren Hammerschmidt, Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Simon Schempp

Ruhpolding - Rund 1.000 Fans sind zum Empfang der Weltmeisterschaftsteilnehmer gekommen.

Rund 1.000 Fans sind zum Empfang der Weltmeisterschaftsteilnehmer vom heimischen Stützpunkt nach Ruhpolding gekommen. Biathleten, Skispringer und Langläufer präsentierten sich ihren Fans und gaben einen Einblick in sportliches und privates in Interviews.

Die Moderatoren Harald von Knoerzer, Herbert Fritzenwenger Junior und Maria Greinwald sorgten mit ihren launigen Fragen für allerbeste Unterhaltung. Seitens der Politik sind der Landrat des Berchtesgadener Landes, Georg Grabner, Traunsteins Landrat-Stellvertreter Sepp Kohnhäuser und Hausherr Bürgermeister Claus Pichler sowie der Rathauschef von Schneizlreuth, Wolfgang Simon gekommen. 

Von den Sportlern waren die Biathlonweltmeister von Hochfilzen, Simon Schempp, Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt vor Ort. Aus dem Lager der Skispringer die beiden Mixed-Weltmeister Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler sowie die Langläufer Steffi Böhler, Jonas Dobler und Lucas Bögl, die an der Nordischen WM in Lathi am Start gewesen sind.

Viele Urlaubserlebnisse verraten

Staffel-Weltmeisterin Maren Hammerschmidt ließ die Tage bei der Biathlon-WM in Hochfilzen noch einmal Revue passieren. „Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn dir am Schluss des Rennens klar wird, dass du Weltmeister wirst." 

Im Schlierseer-Dirndl war Vanessa Hinz gekommen. Zuletzt ist sie in Miesbach als beste Landkreis-Sportlerin ausgezeichnet worden. Ihren Urlaub hat sie in Südafrika verbracht und dort ein besonders Erlebnis gehabt. Sie hat beim Bungee-Jumping allen Mut aufgebracht und sich dort über 200 Meter in die Tiefe gestürzt. 

„Nach einer gewissen Angst vorher ein tolles Gefühl“, erzählte die sympathische Sportlern und verriet den Fans, dass sie sich in Ruhpolding sehr wohl fühlt. „Ihr Ruahpadinger seit´s immer so nett, trotzdem ist mein zuhause Schliersee“, meinte sie lächelnd. 

Einiges von ihrem Urlaub hatte auch Franziska Hildebrand zu erzählen. Sie ist mit ihrer Zwillingsschwester in Japan unterwegs gewesen. Jetzt gilt ihr Hauptaugenmerk aber den Olympischen Spielen 2018 in Südkorea. „Ich habe dort die Strecken, den Schießstand und das Hotel gesehen“, verriet sie und meinte als Fazit daraus: „Die Strecke hier in Ruhpolding ist weitaus besser.“ In diesem Sommer will sie sich auch um ihre immer wieder auftretenden muskulären Probleme kümmern, versprach sie den Fans.

Massenstart-Weltmeister Simon Schempp hat im Thailand-Urlaub zunächst einmal die Füße hochgelegt und die Batterien neu aufgeladen. Auf die Frage, welches Rezept es im kommenden Winter gegen Dauersieger Martin Fourcade gibt, meinte Schempp: „Viel trainieren und schauen dass im Wettkampf alles passt. Es gibt einige, die ihn mehr ärgern wollen. In jeden Rennen geht es ums überleben“, so seine Erklärung. Auf alle Fälle sei er fit und richtig motiviert, was den kommenden Olympiawinter betrifft. 

Simon Schempp, Lucas Bögl, Maren Hammerschmidt, Markus Eisenbichler, Andreas Wellinger, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz, Steffi Böhler und Jonas Dobler mit den „Beppos“

Bayrische Dialektpflege bei den Skispringern

Ziemlich locker präsentierten sich die beiden Skispringer Andreas Wellinger vom SC Ruhpolding und Markus Eisenbichler vom TSV Siegsdorf. Beide bevorzugen das Skifliegen, gaben sie zu. Mit 248 Metern hat Eisenbichler einen neuen deutschen Rekord in diesem Winter aufgestellt. 

Die Flugschanze von Planica beschrieb er als jene, vor der er am meisten Respekt hat. „Da muss ich mich jedes Mal überwinden“, gestand er. Zusammen mit Andi Wellinger bildet er die bayrische Fraktion im Team. „Sowohl der Dialekt als auch die Chemie passt“, erklärte Andreas Wellinger. Er ist zuletzt im Urlaub auf den Philippinen gewesen und dort seiner zweiten Leidenschaft, dem Surfen nachgegangen. „Das ist nicht gefährlicher als Skispringen“, meinte er. 

Auf die Frage von Herbert Fritzenwenger, was es mit seinem Gewicht im Skispringen auf sich hat und ob das bei den Springern nach wie vor ein Problem sei, konterte er lachend: „Ich mache für einen Schokoladen-Hersteller Werbung, noch Fragen?“. Auf alle Fälle wollen er und Markus Eisenbichler im kommenden Winter den österreichischen Überflieger Stefan Kraft wieder herausfordern. 

„Wir müssen einfach weiter springen als er“, so das Rezept. Geehrt wurden auch Steffi Böhler, Jonas Dobler und Lucas Bögl für ihre Teilnahme an der WM in Lathi. „Ich denke von Jahr zu Jahr“, so Steffi Böhler auf die Frage, wie lange sie noch aktiv sein will. Auf alle Fälle hat sie Olympia 2018 als Ziel angegeben. Das haben auch Jonas Dobler und Lucas Bögl. Letzterer sprach von einem tollen Erlebnis bei seiner ersten Teilnahme an einer WM. 

Am Schluss gab es für jeden der Geehrten noch einen Gutschein für einen Tandem-Gleitschirmflug und für Andreas Wellinger dazu einen für den Salzburgring. Hier kann der Skispringer dann seine Leidenschaft zu schnellen Autos ausleben. 

Georg Grabner, Sepp Kohnhäuser, Claus Pichler, Simon Schempp, Lucas Bögl, Maren Hammerschmidt, Markus Eisenbichler, Andreas Wellinger, Harald von Knoerzer, Vanessa Hinz, Steffi Böhler, Maria Greinwald, Jonas Dobler, Wolfgang Simon und vorne mit den Beppos, Herbert Fritzenwenger Junior.

Zur Freude der Fans stellten sich nach dem offiziellen Empfang alle Sportler zu einer Autogrammstunde zur Verfügung und erfüllten bis zum Schluss alle Wünsche der Fans.

SJH

Quelle: chiemgau24.de

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