Der Countdown zum 124. Gaufest läuft

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
LaBrassBanda

Ruhpolding - Die Vorbereitungen zum 124. Gaufest in Ruhpolding unter der Leitung des GTEV D´Miesenbacher laufen auf Hochtouren. Mit dabei sind heuer viele hochkarätige Gäste:

Auch wenn der Festplatz momentan noch eher einem neu zu erschließenden Wohnbaugebiet gleicht, die Vorbereitungen zu einem der größten Trachtenfeste in Deutschland laufen auf Hochtouren. Die Miesenbacher, unter der Leitung von Vorstand Hermann Feil, werden wohl wieder einmal neue Maßstäbe setzen. Für das Festzelt (Grundfläche ohne Küchen- und Schankzelte 135 m x 40 m, also mehr als ein halber Hektar!) wurden 250 m Kanal und an die 700 m Wasserleitungen verlegt. Die doppelstöckige Bühne mit integriertem Festbüro wurde bereits von „Festbauleiter“ Dominik Zeller und seiner Truppe in der Eishalle fertiggestellt, und wird bei Bedarf wieder zerlegt und ins Festzelt umgesiedelt. Auch das Grundgerüst des Altars, nach einem Entwurf von „Jimmy“ Franz Angerer, für den Festgottesdienst am 20. Juli steht.

Die Mitglieder der Seniorenpartei des Vereins zeichnen dafür verantwortlich und sie haben sich bewusst für eine Symbiose aus Tradition und Moderne entschieden. Die futuristische, zum Himmel zeigende Konstruktion, hat durchaus einen extravaganten Stil und man darf gespannt sein, wie sich das ganze Ensemble am Festsonntag ins Gesamtbild vor der imposanten Kulisse der Ruhpoldinger Berge, vor Sonntagshorn und Rauschberg, einfügt. Die Zugeinteilung mit Festgespannen und Kutschen, 45 Musikkapellen und bisher gemeldeten, über 7500 Trachtlern aus nah und fern, wird zurzeit zusammengestellt und an der einen oder anderen Stelle optimiert. „Unterhaltungsdirektor“ Hans Steinbacher hat seine Planungen für das 10-tägige Festprogramm schon vor über einem Jahr begonnen und Anfang des Jahres größtenteils abgeschlossen.

Neben den klassischen, gaukonformen Programmpunkten wie Tag der Betriebe, Gauheimatabend, ein Weinfest mit der Ruhpoldinger Partnergemeinde Ihringen, ein feines, hochkarätig besetztes Volksmusiktreffen und ein zünftiger Oberkrainer Abend mit Alpensound treten auch die eher volkstümlichen „SEER“ aus dem Salzkammergut und der Keller Steff mit der neobayerischen Band „LaBrassBanda“ auf. Die beiden letzten Programmpunkte waren dem Gauverband etwas zu fortschrittlich, was zu einigen Irritationen und Kontroversen führte. „Aber letztlich müsse man“, so Festleiter Feil, „dieses Fest auch touristisch für den Fremdenverkehrsort Ruhpolding sehen und das extrem ei´gnahte wird uns in der heutigen Zeit nicht weiterbringen und man laufe Gefahr, den Bezug zur Realität zu verlieren.

Das arg strapazierte „Mia san Mia“ sei grundsätzlich positiv zu bewerten, aber eben nur dann, wenn man offen, aufgeschlossen und tolerant sei, und jeder künstlerischen Richtung eine Daseinsberechtigung zugestehe.“ Mit dieser, bei den Miesenbachern mittlerweile seit Jahrzehnten vorherrschenden Grundeinstellung, und unter dem Motto „D´Miesenbacher Ruhpolding – unverfälschtes Brauchtum seit 1893“ freut sich der Festausschuss im Namen des gesamten Vereins auf ein zutiefst bayerisches, großartiges Fest für alle.

Pressemeldung Ruhpolding Tourismus GmbH

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Ruhpolding

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser