Einsatzgebiet Chiemgau-Arena

Großeinsatz für das Rote Kreuz - 5.000 Stunden ehrenamtliche Hilfe

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Die ehrenamtlichen Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes leisteten beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding den Sanitätsdienst.

Ruhpolding - Mehr als 90.000 Menschen kamen in den vergangenen Tagen in die Ruhpoldinger Chiemgau Arena, um das Können der weltbesten Biathleten aus der Nähe zu bestaunen. 

Eine Veranstaltung dieser Größe bedarf einer umfangreichen sanitätsdienstlichen Absicherung, damit Besucher, Veranstaltungsmitarbeiter und Sportler bei Unfällen oder Erkrankungen zügig medizinisch versorgt werden können. Darum waren an jedem Wettkampftag rund 95 ehrenamtliche Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Einsatz.

Intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit

„Eine tolle Veranstaltung, mit einem hervorragenden Sicherheitskonzept, bei der alle Einsatzorganisationen wie Feuerwehr, Polizei, Bergwacht und BRK gemeinsam mit dem Veranstalter intensiv und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben“, lautet das Fazit von Rotkreuz-Einsatzleiter Jakob Goëss nach den fünf Wettkampftagen. 

Koordiniert wurde der BRK- Großeinsatz von der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung, die im Ricco-Groß- Haus untergebracht war. Entlang der Strecke und auf der Tribüne waren zwölf gut sichtbare Sanitätsstationen aufgebaut. An diesen standen jeweils Rotkreuz-Helfer- Trupps bereit, um Zuschauer mit leichten Blessuren wie Prellungen oder Schnittwunden vor Ort zu versorgen. 

Die ehrenamtlichen Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes leisteten beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding den Sanitätsdienst.

Patienten mit ernsteren Verletzungen oder Erkrankungen wurden in einer gut ausgerüsteten Unfallhilfstelle behandelt oder mit einem Rettungs- bzw. Krankenwagen in eine der umliegenden Kliniken gebracht. Für den Materialtransport und die Rettung in schwer zugänglichem Gelände stand zudem ein Quad zur Verfügung.

Insgesamt 270 ehrenamtliche BRK-Helfer im Einsatz

"Während des gesamten Weltcups waren insgesamt 270 Rotkreuz-Helfer in 535 Schichten im Einsatz. Gemeinsam haben sie 4.945 Stunden ehrenamtlichen Dienst geleistet", bilanziert Goëss. Medizinisch versorgt wurden vom Roten Kreuz während des Weltcups insgesamt 69 Patienten. 

Häufig waren in diesem Jahr Kreislaufbeschwerden sowie kleinere Verletzungen. 15 Personen mussten aufgrund ihrer Verletzungen oder Erkrankungen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Die ehrenamtlichen Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes leisteten beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding den Sanitätsdienst.

Unterstützung erhielten die heimischen Rotkreuz-Helfer von BRK-Kräften aus ganz Bayern sowie aus Ihringen, einer Partnergemeinde von Ruhpolding. Darüber hinaus wurden die Sanitätskräfte durch die Bergwacht und Ärzte aus dem Klinikum Traunstein verstärkt.

Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz

Quelle: chiemgau24.de

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