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Nach Biathlon: Blutentnahme statt VIP-Shuttle

Ruhpolding - Die Heimfahrt mit dem eigenen Auto war für einen Betrunkenen eine denkbar schlechte Idee. Er wurde natürlich erwischt. Dabei hätte er es viel besser haben können:

Ein 45-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim fuhr am 11.01.14 gegen 18.10 Uhr mit seinem Pkw von der Chiemgauarena in Richtung Ruhpolding. Der Streife der Polizei Ruhpolding fiel der Mann auf, da er trotz Gegenverkehrs nicht abblendete und recht rasant unterwegs war. Bei der Kontrolle war schnell klar warum er so fuhr.

Den Beamten wehte eine kräftige „Alkoholfahne“ entgegen. Nachdem dem Fahrer erst nach mehreren Versuchen der freiwillige Alkotest gelang, wurde festgestellt, dass der Alkoholwert über 1,1 Promille lag. Da sich der Mann äußerst uneinsichtig zeigte und mit der anstehenden Blutentnahme nicht einverstanden war, wurde eine richterliche Anordnung eingeholt.

Im Krankenhaus weigerte sich der Mann weiterhin, die richterliche Anordnung über sich ergehen zu lassen. Die Beamten und den diensthabenden Arzt des Krankenhauses in Ruhpolding, forderte er mehrfach auf ihn einfach gehen zu lassen und die Sache zu „vergessen“.

Der richterlichen Anordnung zur Blutentnahme schenkte er nach wie vor keinen Glauben. Da mit einem Widerstand des Mannes bei der Blutentnahme zu rechnen war, wurde polizeiliche Unterstützung angefordert. Kurz bevor diese eintraf, ließ der Mann die Blutentnahme dann nach intensivem Einreden der Beamten die Blutentnahme dann doch über sich ergehen.

Der Führerschein des 45-Jährigen wurde sichergestellt. Den Pkw-Lenker erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Anstiftung zur Strafvereitelung. Der Mann, der sich vorher im VIP-Bereich aufgehalten hatte, hätte sich die Unannehmlichkeiten ersparen können, wenn er den VIP-Shuttle-Service des Veranstalters in Anspruch genommen hätte.

Pressemeldung Polizei Ruhpolding

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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