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"Jeder ist für mich ein Sieger"

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Mit Deutschland treten sechs Nationen bei der Internationalen Divisionsskimeisterschaften gegeneinander an.

Ruhpolding - Mit einem feierlichen Appell wurde auf der Götschen-Alm die größte Wintersportveranstaltung der Bundeswehr eröffnet.

Die Internationale Divisionsskimeisterschaft (IDSM) der Bundeswehr wird durch die 10. Panzerdivision Sigmaringen veranstaltet und in der Regie der Reichenhaller Gebirgsjägerbrigade 23 Bayern am Götschen bzw. in der Chiemgau-Arena Ruhpolding ausgerichtet.

Es war bitterkalt, als zu den Klängen des "Bayrischen Präsentiermarschs" der Divisionskommandeur, Generalmajor Erhard Bühler, zusammen mit dem Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Johann Langenegger, dem Reichenhaller Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner, und dem Bischofswiesener Bürgermeister Anton Altkofer die Front der Wettkämpfer abschritten.

Die Schirmherrschaft über diese Skimeisterschaften hat Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg übernommen, der schriftlich grüßen ließ: "Diese Divisionsskimeisterschaft bietet die Möglichkeit zur Begegnung über Länder- und Sprachgrenzen hinweg. Sie führt Soldaten und Sportler verschiedener Nationen und Waffengattungen genauso zusammen, wie sie Brücken schlägt zwischen Aktiven, Reservisten und zivilen Mitarbeitern der Bundeswehr und den Einsatzkräften der Bundespolizei und des Zolls."

Diese Divisionsskimeisterschaften werden in Zukunft im jährlichen Wechsel von der Panzerbrigade 12 (am Großen Arber) und von der Gebirgsjägerbrigade 23 im Chiemgau und im Berchtesgadner Land ausgerichtet, kündigte Erhard Bühler in seiner Rede an und sprach von der über 100jährigen Tradition, die Soldaten zu Skiwettkämpfen zusammenführt: "Über all die Jahrzehnte hinweg blieb das Wesen dieser gebirgstypischen Wettkämpfe trotz aller militärischer Strukturreformen unverändert."

Obwohl in diesem Jahr die "Löwendivision" Leitdivision für die Auslandseinsätze der Bundeswehr sei, habe man doch gerne die Vorbereitungen für diese Skimeisterschaften auf sich genommen. "Sport verbindet," unterstrich Bühler und sprach von den Mühen harten Trainings. Natürlich zähle die Leistung und jeder Zweitplatzierte, fühle sich als erster Verlierer. Solche Meisterschaften dienten doch auch der Freundschaft und der Partnerschaft und ließen die Bundeswehr mal in einem ganz anderen Licht in der Öffentlichkeit erscheinen: "Allein durch Ihre Teilnahme an diesen Wettkämpfen ist jeder einzelne von Ihnen für mich jetzt bereits ein Sieger."

Dreisprachig hieß Bürgermeister Anton Altkofer die Teilnehmer an der IDSM willkommen: "Wir sind in der Strub stolz darauf, dass hier wieder die Wettkämpfe ausgetragen werden. Das ist nicht bloß ein Beweis für die Wettkampftauglichkeit des Götschen sondern auch für dessen Beliebtheit bei den Soldaten aus der weiten Welt."

Oberstleutnant Klaus-Dieter Kirschner

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