Hoteldorf rückt näher

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Dieses Modell veranschaulicht, wie das Hoteldorf Zell aussehen könnte.

Ruhpolding - Ein einstimmiges Votum gab der Gemeinderat jetzt für die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes für das "Hoteldorf Zell".

Eigentlich wollte der Gemeinderat bereits in seiner Sitzung Ende Januar die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes für das "Hoteldorf Zell" verabschieden, die Abstimmung wurde aber vertagt, weil der Ausgang des Bürgerbegehrens zu diesem Projekt noch abzuwarten war.

Mit seinem einstimmigen Votum hat der Gemeinderat nun einen weiteren Schritt in Richtung Hoteldorf unternommen.

"Der Ausgang des Bürgerentscheides ermöglicht eine Fortsetzung des Bauleitverfahrens", sagte eingangs Bauamtsleiter Hans Hechenbichler. Somit könnten die Planungsgrundsätze des Lageplanes vom 20. Januar gebilligt werden. Zugleich gab er bekannt, dass die Regierung von Oberbayern ein vereinfachtes Raumordnungsverfahren für die Errichtung einer Hotelanlage durchgeführt habe, das jetzt vorliegt. Das Ergebnis der landesplanerischen Beurteilung besage, dass das geplante Vorhaben bei Berücksichtigung einiger Maßgaben den Erfordernissen der Raumordnung entspreche.

Demnach sei im Hinblick auf eine nachhaltige Siedlungsentwicklung die Gestaltung der Baukörper so zu planen, dass die Auswirkung auf das Orts- und Landschaftsbild und die charakteristische Siedlungsstruktur so gering wie möglich sei. Auch seien alle Baumaßnahmen so flächensparend und versiegelungsarm wie machbar zu halten. Die landschaftliche Einbindung der Hotelanlage sei auf Grundlage eines qualifizierten Grünordnungsplans sicherzustellen und Eingriffe in die Natur auszugleichen.

Zum weiteren Verfahren erläuterte der Bauamtsleiter, dass das Büro Steger & Partner zur Erstellung eines schalltechnischen Gutachtens und die Planungsgruppe Straßer & Partner eines Grünordnungsplans beauftragt wurden. Die Bauingenieurgesellschaft Trauntal habe zudem den Hochwassernachweis und die Planung des Geh- und Radweges sowie des Regenwasserkanals zu erbringen. Ein Angebot zur artenschutzrechtlichen Prüfung werde noch eingeholt.

Nach diesen Ausführungen beschloss der Gemeinderat einstimmig, die bereits Ende Januar ergangenen Änderungen und Ergänzungen in den Flächennutzungs- und Bebauungsplan einzuarbeiten und mit den überarbeiteten Plänen die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung vorzunehmen.

hbw/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

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