Rescue-Tropfen und Nagellack

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Josephine Brunnhuber wurde gestern in Grabenstätt auch von Bürgermeister Georg Schützinger begrüßt.

Grabenstätt - In der Grundschule Grabenstätt wurde gestern Vormittag die neue Schuldirektorin Josephine Brunnhuber im Rahmen der ersten Lehererkonferenz in diesem Schuljahr begrüßt.

Sie löst damit Albert Reißl ab, der die Schule 13 Jahre lang geleitet hatte.

Die Lehrerschaft hatte der ehemaligen Kollegin und neuen Chefin einen kleinen Empfang im Lehrerzimmer bereitet: Es erklang ein Willkommenslied. In der Schultüte befanden sich ein Kühlbeutel für den Kopf, Rescue-Tropfen, Radiergummi und Nagellack. Brunnhuber ist seit 2005 Lehrerin an der Grundschule Grabenstätt. Ihr Vorgänger Reißl habe das Amt mit Souveränität, Pragmatismus und einer natürlichen Autorität geführt, erinnerte Brunnhuber bei ihrem Empfang. Sie selbst habe daher die besten Voraussetzungen für den Start als Schuldirektorin und sei "total begeistert" von der neuen Aufgabe.

Schulamtsdirektorin Roswitha Sedlmaier sagte, Frau Brunnhuber stehe als Grabenstätterin und Lehrerin an der Schule für Beständigkeit. Auch Elternbeiratsvorsitzende Waltraud Hübner freute sich, dass mit Frau Brunnhuber eine bekannte Lehrerin den Posten übernimmt, die zudem selbst zwei Töchter hat und daher auch "die emotionale Sicht der Mütter" verstehe. "Wenn wir uns jemand hätten wünschen dürfen, wären Sie es gewesen", so Hübner. Auch Brunnhubers Stellvertreterin Barbara Fischer bezeichnete die neue Chefin als "Wunschkandidatin" des Kollegiums. Grundsätzlich könne die Grundschule Grabenstätt "nicht besser sein, als sie ist". Die Kinder kämen gerne, die Eltern seien zufrieden und die Gemeinde setze sich für die Schule ein. Das Lob freute sicher Bürgermeister Georg Schützinger, der die neue Direktorin ebenfalls begrüßte und ihr Unterstützung zusagte, wo immer dies notwendig sei.

naw/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

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