Ist die Kutsche fit für den Georgiritt?

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Traunstein - Vor dem Georgiritt am Ostermontag muss die Kutsche noch eine Probefahrt absolvieren. Damit soll die Achslast und die Tragfähigkeit getestet werden.

Wenige Tage vor dem Georgiritt am Ostermontag hat das Ordnungsamt der Stadt Traunstein einen Tragfähigkeitstest für die neue Kutsche des St.-Georgs-Vereins angeordnet. Nur nach einer erfolgreichen Probefahrt vom Stadtplatz zum Ettendorfer Kircherl erhalte das Gefährt die erforderliche Genehmigung, um am Georgiritt teilzunehmen, hieß es aus dem Rathaus. Mit der Probefahrt wird nicht nur die Achslast der Kutsche getestet, sondern auch die Tragfähigkeit des Untergrunds rund um das Ettendorfer Kircherl, unter dem gerade der Tunnel für die Nordumfahrung gegraben wird.

Mit Pferden und Passagieren bringt das Gespann ein Gewicht von gut zwei Tonnen auf die Waage. „Wir halten eine Probefahrt für dringend erforderlich, da am Ostermontag gewichtige Ehrengäste aus Berlin und München in der Kutsche Platz nehmen werden. Pannen können wir uns nicht erlauben“, machte Bürgermeister Hans Zillner deutlich, der im Traunsteiner Rathaus während der Osterferien die Amtsgeschäfte führt. Für die Probefahrt sucht der St.-Georgs-Verein noch Freiwillige, die in der Kutsche Platz nehmen.

Treffpunkt ist am Donnerstag um 10 Uhr am Hauptportal der Stadtpfarrkirche St. Oswald. Benötigt werden vier Statisten mit ähnlichem Körpergewicht wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Landrat Hermann Steinmaßl und Regierungsvizepräsident Ulrich Böger. Den Platz von Oberbürgermeister Manfred Kösterke wird sein Vertreter Hans Zillner einnehmen, da sich beide in etwa der selben Gewichtsklasse befinden. Für die neue Kutsche des Traunsteiner St.-Georgs-Vereins ist es der erste Einsatz beim Georgiritt. Erst letzte Woche erhielt die Kutsche den kirchlichen Segen.

Pressemeldung Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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