40 Jahre im Dienst der Sicherheit

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Auf einem Polizeimotorrad sitzen konnten die Kinder beim Tag der offenen Tür zum Jubiläum der Inspektion Traunstein.

Traunstein - Mit einem gut besuchten Tag der offenen Tür feierte die Polizeiinspektion (PI) Traunstein jetzt ihr 40-jähriges Bestehen.

Kriminalpolizei, Verkehrspolizei, die Alpine Einsatzgruppe und weitere Abteilungen präsentierten ein umfangreiches Programm und informierten über die Tätigkeiten der Polizei, die Verantwortung für rund 50000 Einwohner auf zirka 268 Quadratkilometern in der Stadt Traunstein sowie den Gemeinden Bergen, Chieming, Grabenstätt, Nußdorf, Siegsdorf, Surberg und Vachendorf trägt. Das Stadtgebiet ist der Einsatzschwerpunkt.

Polizeirat Rainer Wolf machte deutlich, dass ein intaktes Staatswesen ohne Sicherheit nicht funktionieren könne: "Dass die Bevölkerung in der Region sicher ist und bleibt - das wollen wir erreichen" sagte Wolf, der im vergangenen Jahr die Leitung der Dienststelle übernommen hatte. Auch Oberbürgermeister Manfred Kösterke wies in seinem Grußwort in der Festschrift darauf hin, dass die Beamten der PI rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürger im Einsatz seien und diese Aufgabe sehr erfolgreich bewältigen würden.

Die Beamten und Angestellten der Inspektion hatten sich für den Tag der offenen Tür ein reichhaltiges Programm einfallen lassen. Vor dem Dienstgebäude waren die Beamten mit der Jugendverkehrsschule tätig. Historische Polizeifahrzeuge, wie der 50 Jahre alte "Isar 12"-BMW, riefen vor allem bei den Erwachsenen Bewunderung hervor, die sich aber auch die moderne Technik eines Einsatzwagens erklären lassen konnten.

Auch eine "Tatortbesichtigung" mit der Kriminalpolizei zog das Interesse der Besucher auf sich. Die Kripo in Traunstein ist in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land tätig sowie einer Außenstelle in Mühldorf übergeordnet, deren Einssatzstelle für die Landkreise Altötting und Mühldorf verantwortlich ist.

Viel Interesse weckten auch die Vorführungen der Sonderdienststellen. Der vier Jahre alte "Maurice", ein flandrischer Treibhund (Bouvier des Flandres) erschnüffelte sich ein Päckchen in einer Autofelge verstecktes Marihuana. Polizeioberkommissar Michael Partoll machte dabei deutlich, dass die Hundeschnauze, die bis zu 65000 Gerüche abspeichern könne, sich auch nicht irre machen lasse, wenn die Rauschmittel mit Parfüm eingesprüht würden.

Auch einen Täter stellte das 45 Kilogramm schwere Tier und machte durch seinen Angriff auf den Flüchtenden sehr schnell deutlich, dass es einerseits keinen Spaß versteht, andererseits aber auch sofort auf die Anweisungen des Hundeführers hört.

Ein spektakulärer Hinschauer war auch eine "Demonstration am Turm". Ein (unechter) "Aktivist" war mit seinem Transparent auf den Funkmasten der Polizei gestiegen und hatte dort seiner Forderung "Freiheit für die Gummibären" Nachdruck verliehen. Nachdem es sich hier um eine ungenehmigte Demonstration handelte, musste die Polizei eingreifen und seilte den Demonstranten publikumswirksam in luftiger Höhe ab.

wz/Chiemgau-Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

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