Polizei Rosenheim: Wechsel an der Spitze

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Traunstein - Bernhard Resch übernimmt die Büroleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Er löst damit Fritz Braun ab, der nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand geht. Zudem stellte die Polizei ihren neuen „Pressebus“ vor.

Weihnachten steht vor der Tür. Das Jahr ist auch bald vorbei. Zeit also, um Bilanz zu ziehen. Das tut die Traunsteiner Polizei auch in Form der traditionellen Jahresrückblick-Pressekonferenz. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Jahr 2009“, sagte Robert Heimberger, Vizepräsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. 

Heimberger erinnerte an die großen Fälle im Landkreis Traunstein, wie etwa die Hausexplosion in Inzell oder das Geiseldrama in Chieming. Die Umstrukturierung innerhalb der Polizei habe sehr gut funktioniert. Die Aufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd seien größer geworden. Das Gebiet umfasst neun Landkreise mit 246 Gemeinden. Dazu kommt die kreisefreie Stadt Rosenheim. Rund 2700 Polizisten sorgen in ihrem Einsatzgebiet für Gesetz und Ordnung. Die Aufklärungsquote bei Kriminaldelikten liege zwischen 60 und 70 Prozent, sagte Heimberger.

Eine Zahl, mit der Fritz Braun beruhigt in den Ruhestand gehen kann. Nach 40 Jahren Polizeidienst ist im kommenden Jahr Schluss für ihn. Sein Nachfolger ist Bernhard Resch, ein gebürtiger Chiemgauer, verheiratet, zwei Söhne. Er ist der neue Büroleiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und koordiniert dort in erster Linie die Pressearbeit. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit den Medien intensivieren und verbessern“, sagte Resch.

Helfen soll dabei der neue „Pressebus“. Ein umgebauter Sprinter, mit dem dann der Polizei-Pressesprecher an den Ort des Geschehens eilt und die Journalisten professionell betreuen kann. Im Bus gibt es kleine Tische, Computeranschlüsse für Laptops, Internetzugang - „damit die Polizei auf dem technisch neuesten Stand nach aussen kommunizieren kann“, erklärte Resch. (sf)                  

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © sf

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