180 Pferde beim Ruhpoldinger Georgiritt

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Ruhpolding - Böllerschüsse und Glockengeläut kündigten Sonntag Morgen in Ruhpolding den Georgiritt an.

Der sogenannte Votivritt hat seinen Ursprung in einem Gelübde aus dem 16. Jahrhundert. Pünktlich um 10 Uhr setzte sich unter dem Glockengeläut der Pfarrkirche St. Georg der "Irgnritt" - wie dieses alte christliche Brauchtum in Ruhpolding auch genannt wird - Richtung Zell zur Kirche St. Valentin in Bewegung. Angeführt vom Vorreiter mit der Standarte des Georgivereins und dem Spitzenkreuz folgten rund 180 prächtig herausgeputzte Pferde aus nah und fern. Sie trugen Reiter oder zogen Festwägen und Kutschen mit herrlichem Geschirr. Auf den Pferdegespannen wurden die Figur des heiligen Georg und die Nachbildung der Kirche St. Valentin, der Pfarrkirche St. Georg und des Wallfahrtskirchleins Maria Schnee in der Urschlau mitgeführt.

Auf anderen Wägen saßen die Musikkapellen der "Miesenbacher" und der "Rauschberger", wieder ein anderer war mit den Mitgliedern der "Historischen" in ihren alten Trachten besetzt. In den Festkutschen saßen die Honoratioren der Gemeinde und des Landkreises sowie die Vertreter der Standestrachten, und als Hommage an die Ihringer Partnergemeinde deren Bürgermeister und mehrere Trachtenträger des Ortes am Kaiserstuhl. Für die Bundeswehr präsentierte sich wieder die Gebirgstragtierkompanie aus Bad Reichenhall mit einer stattlichen Anzahl von Tragtieren und Haflingern. Den vielen tausend Zuschauern bot sich ein farbenprächtiges Bild.

Nach dem Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Otto Stangl, zogen alle Pferde am Altar vorbei und empfingen traditionsgemäß den Segen. Danach ging es zurück in den Ort und die Besucher konnten alle Teilnehmer noch einmal bewundern.

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Region Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser