Was passiert mit dem Kreiswehrersatzamt?

Traunstein - Das Gesetz zur Aussetzung der Wehrpflicht tritt ab Juli diesen Jahres in Kraft. Muss das Kreiswehrersatzamt dann schließen?

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler war am Donnerstag zu Gast im Kreiswehrersatzamt Traunstein. Grund hierfür war eine Diskusionsrunde, an der Regionalpolitiker der SPD und Führungskräfte des Kreiswehrersatzamtes teilnahmen.

Ab Juli 2011 wird die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt werden. Für das Kreiswehrersatzamt Traunstein heißt das: Weniger Musterungen und weniger Arbeit.

"Es ist bis jetzt noch offen, wie es bei uns weitergeht", erklärt Helga Kugler, die Leiterin des Kreiswehrersatzamtes im Videointerview. Wir sind momentan und in Zukunft dabei, die Freiwilligen zu mustern.

In der letzten Zeit wurden etwa 3500 Schreiben an alle Abiturienten von diesem Jahr versendet. Unter anderem soll so für den freiwilligen Wehrdienst geworben werden.

Doch die Pläne des Bundesministeriums bezüglich der Umstrukturierung der Kreiswehrersatzämter scheinen noch nicht wirklich durchgedrungen zu sein. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das Kreiswehrersatzamt Traunstein komplett aufgelöst wird. "Definitiv ist nur, dass vom Ministerium zur Jahresmitte Standortentscheidungen bekannt gegeben werden", so Kugler. Spätestens dann wird man wissen, was mit dem Amt und vor allem mit den Mitarbeitern geschehen wird. 

Quelle: chiemgau24.de

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