Nußdorfer Kinder gingen Jesu Kreuzweg

Nußdorf - An das Leiden und Sterben Jesu wurde am Karfreitag beim Kinderkreuzweg in Nußdorf von Kindern und deren Eltern erinnert.

Auf vier Stationen durch das Dorf wurde „der Leidensweg mit Jesus mitgegangen und Christus auf seinen schwersten Stunden begleitet“, wie Diakon Uwe Kraus sagte. Am Pfarrheim wurde an den umjubelten Einzug Jesu in Jerusalem gedacht. Die Osterkerze als Symbol für Jesus, wurde durch einen, mit Palmkätzchen und bunten Zweigen geschmückten Torbogen getragen – und alle folgten durch das Tor hinein nach Jerusalem.

Vor dem Bürger- und Vereinsheim versammelten sich die Kinder rund um einen Thron. Dort wurde die Gefangennahme und Verurteilung Jesu sowie die Verhöhnung mit der Dornenkrone szenisch nachgestellt. Anschließend trugen die Kinder ein großes Holzkreuz und die Jesuskerze bis vor die Pfarrkirche St. Laurentius. Mit dem Einschlagen von Nägeln und dem Aufstellen des Holzkreuzes wurde die Kreuzigung auf Golgota symbolisiert, bevor die Jesuskerze in das Gotteshaus getragen und ins Grab gelegt wurde.

Zum Abschluss wurde mit der Figur des auferstandenen Jesu deutlich gemacht, dass die Schrecken des Todes durch die Auferstehung überwunden sind. Diakon Uwe Kraus und das Kindergottesdienst-Team führten mit Gebeten, Fürbitten, Texten und Liedern durch die Gedenkfeier. Musikalisch mit Querflötenmusik gestaltet wurde der Kinderkreuzweg von Johanna Lackner und Conny Bräu.

pv

Quelle: chiemgau24.de

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