Sprengstoff-Attentat: Woher kam das TNT?

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Nußdorf - Auch knapp einen Monat nach dem TNT-Fund in Sondermoning sind noch längst nicht alle Details geklärt. Der mutmaßliche Täter ist tot, doch woher kam der Sprengstoff?

Ein Großeinsatz von Rettungskräften, Polizei und Spezialeinheiten hatte am 19. September die Gemeinde Nußdorf in Atem gehalten. Ein Mann hatte in Sondermoning beim Rasenmähen dreieinhalb Kilo Sprengstoff (TNT) in seinem Garten gefunden. Anschließend ging es rasend schnell: Ein 75-Jähriger wurde verhaftet, weil er den Sprengstoff im Garten seines Sohnes deponiert haben soll. Möglicherweise war ein Erbschaftsstreit das Motiv für die Tat. Fünf Tage später wurde der 75-Jährige, am Morgen des 24. September, tot in seiner Haftzelle aufgefunden. Der Mann hatte sich erhängt.

Polizisten suchen Anwesen ab

Obwohl die Spezialisten viele Spuren am Ort des Geschehens sichergestellt hatten, blieben im Zusammenhang mit diesem Fall viele Fragen offen. Vor allem die Frage, woher der Täter den Sprengstoff bekommen hat, konnte bis dato nicht geklärt werden. Denn Fakt ist, TNT kann man nicht einfach so im nächsten Laden um die Ecke kaufen. Auf Anfrage von chiemgau24.de teilte das Landeskriminalamt nun mit, dass es noch keine neuen Erkenntnisse gäbe. „Das LKA hat noch keine Ermittlungsergebnisse vorliegen“, sagte Karl-Heinz Segerer, Leiter der LKA-Pressestelle.

Archiv: Fotos von der Einsatzstelle

Sondereinsatz: TNT bei Gartenarbeit entdeckt

3,5 Kilo Sprengstoff in Sondermoninger Garten

Quelle: chiemgau24.de

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