Note 1,0 für zwei Rettungsassistenten

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Magdalena Mollner aus Traunreut und Josef Rehrl aus Holzhausen haben mit Bestnoten die Prüfung zum Rettungsassistenten bestanden. Beide arbeiten im Rettungsdienst des Roten Kreuz und sind glücklich, den Prüfungsstress hinter sich zu haben. Jetzt gilt es, mit dem neuen Wissen die oft schwierigen Aufgaben im Berufsalltag zu meistern.

Traunstein - Er arbeitet seit Jahren beim BRK als Sanitäter, sie stürzte sich in ein medizinisches Praktikum und begeisterte sich für den Rettungsdienst.

Magdalena Mollner und Sepp Rehrl haben eins gemeinsam, sie haben die Bestnote in der Prüfung zum Rettungsassistenten, der höchsten Qualifikation im Rettungsdienst nach dem Notarzt. Magdalena Mollner aus Traunreut und Josef Rehrl aus Holzhausen bei Waging erreichten die Traumnote 1,0 in Theorie, Praxis und in mündlicher Prüfung. Schulkollegen waren auch Thorsten Brandstätter aus Trostberg und Günther Zahmel aus Obing, die ebenfalls gute Ergebnisse erreichten.

Josef Rehrl lernte die Arbeit im Rettungsdienst des Roten Kreuzes als Zivildienstleistender kennen. Während seiner Zimmererlehre animierten ihn Freunde, sich beim BRK zu bewerben. Die Erfahrungen als Zivi in den folgenden Monaten in der Trostberger Rotkreuz-Wache ließen den 28jährigen nicht mehr los: Nach weiteren sechs Jahren stieg er aus seinem Zimmererberuf aus und fand seinen Traumjob als hauptamtlicher BRK-Rettungssanitäter in Trostberg. „Aber ich wollte mehr“, erzählt Josef Rehrl. Deshalb machte er neben seinem Beruf als Rettungssanitäter die Ausbildung zum Rettungsassistenten in der BRK-Berufsfachschule für Rettungsassistenten in Burghausen. „Es war für mich ein anstrengendes Jahr,“ so Rehrl, „und es ging nur, weil meine Kollegen in der Trostberger Rettungswache mitspielten und immer wieder Dienste von mir übernommen haben, wenn ich in die Schule musste.“

Praktikantin in der BRK-Rettungswache

Magdalena Mollner wusste bereits vor dem Abitur wohin ihr beruflicher Weg führen sollte. „Auf jeden Fall irgendwas im medizinischen Bereich“, erklärt sie. Die ersten Praxiserfahrungen lernte sie als Praktikantin im Krankenhaus, in verschiedenen Arztpraxen und schließlich in der BRK-Rettungswache Traunreut kennen. „Bald war für mich klar, dass die Ausbildung zum Rettungsassistenten beim Roten Kreuz das Richtige ist.“

Josef Rehrl musste zu Beginn der Ausbildung die Zähne zusammen beissen. „Das Lernen und Konzentrieren fiel mir schwer, weil meine Schulzeit schon einige Jahre zurücklag.“ Doch beide – Magdalena und Josef - waren vom Unterricht fasziniert. Magdalena liebte vor allem die Anatomiestunden, während Josef von einem Praktikum bei der Feuerwehr schwärmt. „Wir lernten die Höhenrettung, wie man Brände löscht oder Verletzte aus einem Auto bergen kann.“

Inzwischen ist für beide der Alltag wieder eingekehrt: Josef Rehrl arbeitet weiterhin in der BRK-Rettungswache Trostberg und freut sich demnächst über Familiennachwuchs. Magdalena Mollner ist noch mehrere Monate Praktikantin im Rettungsdienst. Beide träumen irgendwann von einer Anstellung als Rettungsassistent beim Roten Kreuz im Landkreis – und Magdalena will sich in einigen Jahren ihren Traum von einem Medizinstudium erfüllen.

Pressemitteilung Christel Obst

Quelle: chiemgau24.de

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