New York bleibt Schwerttänzern unvergessen

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Ein Gruppenfoto von den Schwerttänzern im New Yorker Central Park überreichte Tanzmeister Karl Weilharter an Oberbürgermeister Manfred Kösterke und dankte für die Unterstützung der Stadt Traunstein, die für den Auftritt der Schwerttänzer bei der Steubenparade ein Faltblatt finanziert hatte.

Traunstein - In 2009 traten die Schwerttänzer bei der Steubenparade in New York auf. Jetzt blickten sie im Hofbräustüberl als Dank an die Sponsoren darauf zurück.

Nicht nur am Ostermontag machen die Traunsteiner Schwerttänzer eine gute Figur – und das nachweislich schon seit 1532 –, sondern auch in New York begeisterten sie im September 2009 das Publikum der Steubenparade. Als kleines Dankeschön an alle Mitwirkenden und Sponsoren der Reise hatten die Schwerttänzer zu einem New-York-Abend ins Hofbräustüberl eingeladen. Die traditionsreiche Gastwirtschaft auf dem Stadtplatz ist zum einen das Stammlokal der Schwerttänzer und wurde zum anderen als Ort für die Veranstaltung gewählt, weil das Hofbräuhaus Traunstein die New-York- Reise als Hauptsponsor unterstützt hatte.

„Wir möchten die unvergesslichen Eindrücke der Reise heute mit allen teilen, die nicht mit nach New York fliegen konnten“, sagte Tanzmeister Karl Weilharter. Ein gerahmtes Gruppenfoto der Schwerttänzer im Central Park überreichte er an Oberbürgermeister Manfred Kösterke, der es sich nicht nehmen ließ, den Schwerttänzern an ihrem New-York-Abend einen kurzen Besuch abzustatten. „Ich freue mich, dass die Stadt Traunstein auf der Steubenparade durch so hervorragende Botschafter vertreten wurde“, so das Stadtoberhaupt.

Traunsteiner Schwerttänzer auf der 5th Avenue

An einem der Tische im Hofbräustüberl hatte auch Hans Petersen Platz genommen, der die historischen Kostüme und Waffen des Traunsteiner Sankt- Georgs-Vereins verwaltet und die Schwerttänzer für ihre Reise ausgestattet hatte. Petersen erinnerte sich: „Ehrlich gesagt ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, nachdem alle Ausrüstungsgegenstände wieder vollzählig im Depot zurück waren.“ Seine anfänglichen Befürchtungen waren, wie Reiseteilnehmer bestätigten, nicht ganz unbegründet: Nur dank einer Sonderbehandlung für die Traunsteiner Schwerttänzer durch die New Yorker Polizei schafften es die Schwerter durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen.

Einen Eindruck vom Auftritt in den Straßen von Manhattan vermittelte eine Leinwandprojektion mit Fotos, die Florian Schützinger kommentierte. Er war zum Zeitpunkt der Reise Hauptmann der Schwerttänzer – und hatte das Privileg, die Parade von oben anschauen zu können, denn immer, wenn der Zug für längere Zeit stoppte, zeigten die Schwerttänzer ihre vom Ostermontag bekannte Figur, bei der der Hauptmann auf den Schwertern in die Höhe gehoben wird. Einmal kamen sie sogar vor der Ehrenbühne zum Stehen und konnten den kompletten Tanz aufführen, der den Sieg des Frühlings über den Winter symbolisiert. „Jeder von uns ist stolz, in New York dabei gewesen zu sein“, lautete das Fazit von Schützinger und seinen Kameraden.

Als Erinnerung an die Reise lag auf den Tischen das von Alexander Schierl gestaltete New-York-Faltblatt aus, und Sepp Parzinger hatte für die Mitwirkenden ein Gruppenbild mit Passepartout vorbereitet. Eindrücke vom Auftritt der Traunsteiner Schwerttänzer in New York findet man auch im Internet unter http://schwerttanz.webnode.com/

Pressebericht Förderverein Schwerttanz Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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