Neues Schuljahr - neue Volksschullehrer

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Stellvertrender Schulamtsleiter Otto Mayer und Landrat Hermann Steinmaßl (links) hießen die frisch von der Hochschule kommenden Lehramtsanwärter herzlich willkommen.

Landkreis Traunstein - In den Volksschulen des Landkreises Traunstein treten heuer 19 junge Lehrerinnen und Lehrer ihren Vorbereitungsdienst an.

Zu Beginn des neuen Schuljahrs wurden 19 junge Lehrerinnen und Lehrer am Montag, den 12. September, von Landrat Hermann Steinmaßl und dem stellvertretenden Schulamtsleiter Otto Mayer willkommen geheißen. Im Rahmen einer Feierstunde im Großen Sitzungssaal des Landratsamts legten sie ihr feierliches Gelöbnis ab.

Es gehört zur Tradition des Staatlichen Schulamts Traunstein, die Lehramtsanwärter in einem feierlichen Rahmen auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe einzustimmen. Damit soll die besondere Bedeutung des Lehrerberufs für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen unterstrichen werden. Für eine ansprechende musikalische Begleitung sorgten Gerti Schwoshuber von der Mittelschule und Daniela Göbl von der Grundschule Obing, Helga Starzer von der Mittelschule Chieming und Stefan Starzer, Sozialpädagoge an der Traunsteiner Berufsschule I.

Landrat Hermann Steinmaßl gratulierte den neuen Lehrkräften zu ihrer Berufswahl und wünschte ihnen viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Nicht nur der Lehrplan dürfe im Mittelpunkt stehen; wichtig sei auch, Kindern und Jugendlichen soziale Kompetenz zu vermitteln. Leider müsse die Schule schon viel zu oft die Erziehung in der Familie ersetzen. Steinmaßl: „Ich bin sicher, dass Sie Ihrer Verantwortung und Vorbildfunktion gerecht werden.“ Der Landrat machte besonders jenen neuen Lehrkräften Mut, die aus anderen Regierungsbezirken in den Landkreis Traunstein versetzt wurden und sich hier erst einleben müssen: „Wenn Sie den Chiemgau kennengelernt haben, werden Sie sich sehr schnell heimisch fühlen.“

Der stellvertretende Schulamtsleiter Otto Mayer erläuterte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung der Feier: „Ihr Gelöbnis in feierlicher Form ist keine Formalität, sondern eine Notwendigkeit für die Freiheit unserer Gesellschaft.“ Erziehung und Bildung seien zur Gestaltung einer demokratischen Gemeinschaft lebensnotwendig. Junge Menschen wollten zwar in der Regel nicht mehr geführt werden, aber sie suchten Orientierung. „Es mag manchem merkwürdig klingen, aber die alte Vorbildfunktion des Lehrers scheint wieder wichtig zu werden. Die Lehrer sollen nicht nur menschlich, sie wollen als Mensch erlebt werden.“

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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