Nagelneues Echolot ab jetzt im Einsatz

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Laufen - Die BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Laufen hat ein mobiles Echolot erworben, das bei Einsätzen im ganzen Landkreis angefordert werden kann.

Das Gerät erstellt detaillierte, fast fotorealistische Aufnahmen vom Gewässerboden und allem, was sich im Wasser und auf dem Boden befindet, unabhängig von Sichtweite und Wasserqualität. Die Rettungskräfte können so versunkene Personen, Tiere oder Gegenstände rasch orten und mit Tauchern bergen.

Das Echolot vom Typ „Humindbird 998 C SI“ funktioniert im digitalen Modus bis zu einer Wassertiefe von 45 Metern und jeweils bis zu 70 Meter weit zu jeder Seite des Bootes; im analogen Modus bis zu 350 Metern Tiefe, also auch am bis zu 190 Meter tiefen Königssee. Zusätzlich verfügt das Gerät über ein integriertes GPS, mit dem verdächtige Objekte unter Wasser sofort markiert werden können, um sie später wieder zu finden, zu untersuchen oder zu bergen. „Wir können die Position auch sofort an andere Boote mit GPS weitergeben, die dann die Bergung durchführen“, erklärt Ortsgruppenvorsitzender Christoph Scharf.

Mobiles Echolot für die Wasserwacht

Das Echolot ist mobil und variabel einsetzbar, kann auf jedem Boot in sehr kurzer Zeit montiert werden und somit in jedem Gewässer im Landkreis zur Personen- und Fahrzeugsuche oder Erkundung eingesetzt werden. Für die Bedienung sind zwei ausgebildete Kräfte der Laufener Wasserwacht notwendig. Die ehrenamtlichen Wasserretter wurden in einer eintägigen Schulung vom Hersteller erst zwei Stunden in Theorie und anschließend fünf Stunden praktisch unterwiesen. „Das Echolot ist bisher das einzige derartige Gerät im Landkreis“, berichtet Scharf. Der Ortsgruppenchef freut sich vor allem über die vielen Zuschüsse, mit denen der Kauf des 4.200 Euro teuren Geräts überhaupt möglich gemacht wurde und dankte den Spendern und Geldgebern: Das Amtsgericht Laufen mit zugewiesenen Geldbußen, die Gemeinde Saaldorf-Surheim, der Landkreis Berchtesgadener Land, die Sparkasse Berchtesgadener Land, der BRK-Kreisverband Berchtesgadener Land und mehrere private Spender.

Pressebericht Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Berchtesgadener Land

Quelle: chiemgau24.de

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