Maximale Förderung für Hans-Dierl-Turnhalle

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Regierungsvizepräsident Ulrich Böger (links) überreichte am Mittwoch einen Förderbescheid in Höhe von 867 200 Euro an 2. Bürgermeister Hans Zillner. Die Mittel aus dem Konjunkturpaket II sind für die energetische Sanierung der Hans-Dierl-Turnhalle bestimmt.

Traunstein - Freude in Traunstein: Die Fördertöpfe des Konjunkturpakets II öffnen sich auch für die Stadt - und das im Falle der Hans-Dierl-Turnhalle in vollem Umfang.

Hoch erfreut hat Oberbürgermeister Manfred Kösterke aus seinem Urlaub auf die Nachricht reagiert, dass die Regierung von Oberbayern für die Sanierung der Hans-Dierl-Turnhalle im Rahmen des Konjunkturpakets II den maximalen Fördersatz von 87,5 Prozent bewilligt hat.

„Wir werden die Mittel zügig einsetzen und so aktiv Arbeitsplätze in der regionalen Bauwirtschaft sichern“, betonte Kösterke. Den Förderbescheid in Höhe von 867.000 Euro überreichte Regierungsvizepräsident Ulrich Böger am Mittwoch in Traunstein an 2. Bürgermeister Hans Zillner.

Die Regierung von Oberbayern fördert die energetische Sanierung der Hans-Dierl-Turnhalle mit Mitteln des Bundes und des Freistaates. Im Zuge der Maßnahme plant die Stadt Traunstein umfangreiche Maßnahmen zur Wärmedämmung sowie die Erneuerung der Heizungsanlage und der Austausch der Fenster mit einer Energie sparenden Sonnenschutzverglasung. Im Moment erstellt ein Architektenbüro die Detailplanung, nachdem der Stadtrat der Maßnahme schon grundsätzlich zugestimmt hat. Die Auftragsvergabe soll noch in diesem Jahr erfolgen, so dass die Bauarbeiten wie geplant von März bis September 2010 durchgeführt werden können. Aus der Modernisierung ergeben sich für die Stadt große Einsparungen bei den Heizkosten, da die 1973 erbaute Hans-Dierl-Turnhalle bisher noch nicht umfangreich saniert wurde. In der Turnhalle an der Rosenheimerstraße findet der Sportunterricht der Franz-von-Kohlbrenner-Hauptschule statt sowie das Training einiger Sportvereine.

Wie die Regierung von Oberbayern am Mittwoch mitteilte, gebe die Maßnahme wichtige Impulse für die regionale Bauwirtschaft. Ein willkommener Nebeneffekt sei der Beitrag zum Klimaschutz. Das Konjunkturprogramm II umfasst für Oberbayern rund 620 Millionen Euro in 36 verschiedenen Programmen und Projektgruppen. In der Regel werden 75 Prozent der förderfähigen Kosten vom Bund und 12,5 Prozent vom Freistaat bewilligt; der Rest ist von den Projektträgern aufzubringen. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Hans-Dierl-Turnhalle liegen bei rund 1,25 Millionen Euro, davon sind 991.000 Euro förderfähige Kosten.

Quelle: chiemgau24.de

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