Märchenring Chiemgau und KKB Traunstein veranstalteten Wettbewerb

Märchen schreiben und dafür Preise gewinnen? Wundervoll für diese Kinder

Die drei ersten Gewinner des Märchenschreib-Wettbewerbs des
Märchenrings Chiemgau und des KKB Traunstein, vorne von links Jakob
Krutzlinger, Maximilian Koeck und Rene Fellgiebel, im
Hintergrund Irmelind Klüglein (blau) und Friedericke Röthlein.
+
Die drei ersten Gewinner des Märchenschreib-Wettbewerbs des Märchenrings Chiemgau und des KKB Traunstein, vorne von links Jakob Krutzlinger, Maximilian Koeck und Rene Fellgiebel, im Hintergrund Irmelind Klüglein (blau) und Friedericke Röthlein.

Traunstein - 65 Kinder haben aus dem Landkreis bei dem Märchenschreib-Wettbewerb mitgemacht und einige durften sich über tolle Preise freuen.

65 selbst geschriebene Märchen schickten Kinder im Alter zwischen acht und 12 Jahren zum Märchenring Chiemgau, einerseits um vielleicht einen Preis zu ergattern andererseits, weil Märchen lesen und auch schreiben einfach Spaß macht. Hintergrund: als im März dieses Jahres feststand, dass heuer erstmals seit 27 Jahren wegen Corona kein Märchenfest in Schloss Pertenstein stattfinden konnte, forderte der Märchenring in Briefen an Schulen und Kinder dazu auf, heuer stattdessen bei einem Wettbewerb zu den schönsten selbst verfassten Märchen mitzumachen.


Die Aufforderung war ein voller Erfolg, denn 65 Kinder aus dem ganzen Landkreis Traunstein beteiligten sich. Nun fand die Preisverteilung unter strengen Corona-Auflagen im Kardinal Döpfner Saal des Katholischen Kreisbildungswerks (KKB) Traunstein statt. Neben dem ersten Preis, zwei zweiten Preisen und einem dritten gab es elf weitere Gewinner, die kleinere Preise erhielten.

Die Vorsitzende des Märchenrings, Irmelind Klüglein erläuterte, dass die Jury mit ihr selbst, Friedericke Röthlein und Dagmara Liese die eingeschickten Märchen in zwei Kategorien je nach dem Alter der Kinder unter anderem nach Kriterien wie Idee, Phantasie und Aufbau des Märchens ausgewertet hatten. Frau Klüglein sagte, die Jury habe große Freude beim Lesen der aufregenden Märchen gehabt und sich in langen Sitzungen über die besten Märchen beraten.


Die ersten vier Preise bekommen einen Geldpreis und alle beteiligten Kinder dürfen hoffentlich im nächsten Jahr, Juni 2021 an Christi Himmelfahrt, bei freiem Eintritt beim Märchenfest teilnehmen. Die elf ebenfalls ausgezeichneten Plätze erhielten zusätzlich ein kleines Geschenk. An alle nicht mit Preisen geehrten Teilnehmer schrieb Friedericke Röthlein eine persönliche Karte.

Vier erste Gewinner

Erster Gewinner ist Rene Fellgiebel mit dem Märchen „Der König und seine Enten“, worin die schlimme Krankheit thematisiert wird, die durch die Hexe Corona über das ganze Land gebracht wurde, von der sich die Bewohner aber nicht unterkriegen lassen. Zwei gleichwertige zweite Preise erhielten Michaela Mühlhofer mit „Die Regenbogenblume“ und Maximilian Koeck mit „Der böse Zauberer“. Den dritten Platz erlangte Jakob Krutzlinger mit „Die sieben Tore“.

Weitere elf gleich gute Märchen zeichnete die Jury ebenfalls aus nämlich Lorenz Specht, Leoni Schötz, Christine Enzinger, Maria Heiß, Benjamin Geiler, Pia Fürst, Andreas Meenen, Felix Schadhauser, Adrian Yelboga, Sophie Ardrasch und Felix Hurmer. Bei der Preisverteilung las Friedericke Röthlein einleitend die Geschichte „Die Märchenolympiade“ von Leoni Schötz vor, bei der sich alle bekannten Märchenfiguren wie Dornröschen, Pumuckl oder Rumpelstilzchen im Zauberwald treffen und ein großes Fest feiern.

Ursula Lay, erste Vorsitzende des Katholischen Kreisbildungswerkes, freute sich über die gute Zusammenarbeit des KKB mit dem Chiemgauer Märchenring und darüber, dass sich so viele Kinder beim Wettbewerb beteiligt hatten. Dann durfte sich jedes Kind seinen Preis mit Urkunde einzeln abholen.

Giesen

Kommentare