Johannes Kellner tritt jetzt auf Bundesebene an

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(von rechts) Oberstudiendirektor Helmut Gleixner gratulierte Johannes Kellner zum errungenen Sieg auf Landesebene und wünschte gleichzeitig viel Erfolg für die Teilnahme am Bundesentscheid in der nächsten Woche. Er freute sich darüber, dass die BS III nun schon zum wiederholten Mal Landes- und Bundessieger stellen konnte. OStR Martin Schauer und StDin Mörtl-Körner schlossern sich der Gratulation und den Wünschen gerne an.

Kitzingen - Johannes Kellner von der Traunsteiner Berufsschule stand im Berufswettkampf der deutschen Landjugend, veranstaltet vom Deutschen Bauernverband, schon mehrfach auf dem Siegertreppchen:

Vergangenen Januar auf Kreisebene (TS), dann auf Bezirksebene (Obb.) und vor kurzem auf Landesebene (Bayern). Nächste Woche vertritt er Bayern sogar auf Bundesebene. Johannes Kellner, Schüler der Klasse L 12 der BS III Traunstein, ist auch sonst im Berufsschulunterricht einer der Besten, dem seine Lehrkräfte und die Schulleitung für nächste Woche und auf dem weiteren Weg beste Chancen einräumen.

Für den ersten Platz beim Landesentscheid in Kitzingen/Münsterschwarzach gab es für Johannes Kellner als Preis eine von der Baywa gesponserte Kettensäge. Wichtiger sei ihm gewesen, mit jungen Kolleginnen und Kollegen aus ganz Bayern – jeder Regierungsbezirk war durch zwei Teilnehmer vertreten – zusammenzutreffen und informellen Austausch zu pflegen. „Das war ziemlich interessant“, sagt der BS III-Schüler. Auf zwei Tage verteilt hatten sie in Theorie und Praxis verschiedene Aufgaben lösen müssen. In der Praxis beispielsweise waren Zuchtsauen zum Kauf entscheidend zu beurteilen. Es ist klar, dass der aus dem Fränkischen heimkehrende Sieger von den Mitschülern und der Schulleitung mit gebührendem Respekt bedacht wurde.

Im dritten Lehrjahr besucht Johannes Kellner die landwirtschaftliche Berufsschule an der BS III, wo er in den fachpraktischen und –theoretischen Fächern hauptsächlich von Oberstudienrat Martin Schauer und Studiendirektorin Burgi Mörtl-Körner unterrichtet wurde und wird. In deren Unterricht konnte er das für den Landes-Sieg notwendige Wissen erwerben. Im kommenden Juli wird J. Kellner an der BS III die Abschlussprüfung ablegen. Sein Ausbildungsbetrieb während des letzten Lehrjahres ist der Hof von Gerhard Huber in Höllthal bei Seeon.

Vor der Abschlussprüfung steht freilich noch das große Ereignis, die Teilnahme am Bundesentscheid, auf der Agenda des rupertiwinklischen Jungbauern. Vom 23. bis 27. Mai findet in Aulendorf in der Bodensee-Region die bundesweite Prüfung statt. Auf die Frage, welches Ziel er sich dazu gesteckt habe, antwortete Kellner: „Ned Letzta wern!“. Diese Bescheidenheit ehrt den Schüler, sie wird ihn aber hoffentlich nicht vor einem guten Platz bewahren. Schulleiter Oberstudiendirektor Helmut Gleixner und seine für die BS III zuständige Stellvertreterin, Studiendirektorin Christiane Elgass, gaben ihrem Schützling anlässlich der Übergabe eines BS III- Gratulationsgeschenkes beste Wünsche mit auf den Weg. Die ehemaligen und jetzigen Klassenleiter Martin Schauer und Burgi Mörtl-Körner sowie alle Mitschüler/ innen schlossen sich dem an.

Seine Zukunft scheint der strebsame junge Mann ziemlich genau im Blick zu haben, wie er darlegt: „Nach der BS III die Meisterausbildung an der „Winterschule“, anschließend wahrscheinlich die Höhere Landbauschule (HLS) in Rottalmünster, zuletzt noch einige Zeit ins Ausland, um fremde Luft zu schnuppern – vielleicht nach Kanada, Neuseeland oder Brasilien – und am Ende die Heimkehr und Übernahme des elterlichen Betriebs in Asten.“ Johannes Kellner beschließt seine gedankliche Reise in die Zukunft mit der Bemerkung: „Bildung hod no nia g´schodt!“ Dem kann nur beigepflichtet werden. Landwirtschaft ist heute nicht mehr die kleine lokale bäuerliche Beschäftigung, die von der großen weiten Welt nichts weiß. Die BS III freut sich, „ihrem Schüler Johannes Kellner“ wichtiges Rüstzeug mit auf den Weg gegeben zu haben.

Pressemeldung

Quelle: chiemgau24.de

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