Kleines Licht endlich am Ziel

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(v.l.) Oberbürgermeister Manfred Kösterke, die Jugendlichen Andreas Bottisch und Friederike Schilka sowie Diakon Helmuth Klett von der Evangelischen Kirchengemeinde

Traunstein - Nach einer 3000 Kilometer langen Reise überreichten junge Christen das Friedenssymbol an den Oberbürgermeister.

Vertreter der der Evangelischen Kirchengemeinde übergaben es in einer Laterne an Oberbürgermeister Manfred Kösterke. In der Weihnachtszeit brennt das Friedenslicht an der Spitze des Christbaums im Brunnenhof des Rathauses als Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung. „Leider ist diese Mahnung nötiger denn je“, bedauerte der Oberbürgermeister. Immer noch würden Konflikte auf der ganzen Welt mit Waffengewalt ausgetragen. „Es ist traurig, dass die Menschen noch immer nicht gelernt haben, Auseinandersetzungen friedlich zu lösen.“

Das Friedenslicht bezeichnete Kösterke als Symbol und gleichzeitig Auftrag, sich für den Frieden einzusetzen. Der Österreichische Rundfunk hatte die Aktion im Jahr 1994 ins Leben gerufen. Ein Kind entzündete in der Geburtsgrotte in Bethlehem das Friedenslicht, das in einer Speziallampe zunächst nach Wien gebracht und von dort in die ganze Welt verteilt wird.

Jugendlichen bringen das Friedenslicht in ihre Heimatorte, damit es an Heiligabend als Symbol der Hoffnung in Wohnzimmern, Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Seniorenheimen und anderen Einrichtungen leuchten kann. Ministranten der Stadtkirche Traunstein und eine Abordnung der evangelischen Gemeindejugend hatten das Friedenslicht am Sonntag bei der ökumenischen Aussendungsfeier im Münchner Liebfrauendom in Empfang genommen. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Licht verbindet Völker“.

Pressemitteilung Pressereferent der Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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