Legende Hasek in Inzell

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Dominik Hasek (links) und Jiri Lupomesky: Beide standen in der Meistermannschaft von Pardubice im Jahr 1989.

Inzell - Einen richtigen Weltstar des Eishockeysports konnten die Besucher der Inzeller Max Aicher Arena bewundern. Torwartlegende Domink Hasek war zum Freundschaftspiel angereist.

Allerdings zeigte der 46-Jährige in diesem Spiel seine Qualitäten als Feldspieler und auch die waren ziemlich beachtlich, immerhin schoss der ehemalige Olympiasieger beim 12:6 Sieg seines Teams sogar ein Tor. Dazu vergab er einen Penalty.

"Dass ich auf dem Feld spiele, ist bei solchen Spielen Tradition", sagte Hasek schmunzelnd nach dem Spiel. Auf alle Fälle zeigte der mehrfache tschechische Meister in diesem vom ehemaligen Spieler der Meisterschaft von 1989, Jiri Lupomesky organisierten Spiel, eine Reihe von Kabinettsstückchen, wobei die Chiemgau-Auswahl fast zwei Drittel das Spiel offen halten konnte. Einer der auffälligsten Spieler der Tschechen neben Hasek war Otakar Janecky, der als einziger Akteur auf dem Eis auf einen Schutzhelm verzichtete.

Das Spiel wurde von den Schiedsrichtern Hermann Hipf und Tom Maier geleitet, statt Strafzeiten wurden bei Fouls Penaltys verhängt. In dem in einem eher gemütlichen Tempo geführten Spiel konnten sich für die heimischen Puckjäger als Torschützen Rudi Kreiner (2), dazu Jiri Lupomesky, Ken Grapentine (Trostberg), Rupert Kellerbauer und Bernhard Bindig. Mit ihm Team waren unter anderen DEC-Trainer Pino Dufter, der Ex-Landshuter und Rosenheimer Nationalspieler Michael Betz, Vitus Mitterfellner und die ehemaligen einheimischen Eishockey-Cracks Sepp Binder, Walter Veitinger, Hubert Berger und Thomas Sporysch.

Im Mittelpunkt stand allerdings vor, während und nach dem Spiel Dominik Hasek, der mit Detroit zweimal den begehrten Stanley Cup in der NHL gewann. Geduldig schrieb er besonders für die meist jungen Fans Autogramme und erfüllte jeden Fotowunsch. Er sehe zum ersten Mal in seiner langen Karriere eine Halle in der Eisschnelllauf und Eishockey möglich sei, sagte er erstaunt über die neue Max Aicher Arena.

"In diesem Jahr werde ich eine Pause einlegen", antwortete Hasek auf die Frage, ob er denn nach dem Engagement im vergangenen Jahr in Moskau noch weiter aktive spielen wolle. Ein Engagement beim DEC Inzell könne er sich allerdings nicht vorstellen", meinte er augenzwinkernd auf eine dementsprechende Frage. Für DEC Trainer Pino Dufter war die Partie eine schweißtreibende aber auch einmalige Sache.

"Sie haben uns ganz schön laufen lassen, aber es hat Spaß gemacht." Für den Organisator des Spiels, Berchtesgadens Trainer Jiri Lupomesky war der Abend durchwegs ein gelungener Erfolg. "Es war eine Werbung für das Eishockey. Dominik Hasek ist einfach eine Legende." Nach dem Spiel trafen sich die beiden Teams zusammen mit Inzells Bürgermeister Martin Hobmaier zu einem geselligen Abend.

Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: chiemgau24.de

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