Landtagswahl: Die Stimmen der Sieger

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Traunstein - Der Direktkandidat der CSU, Klaus Steiner, hat sich im Stimmkreis Traunstein die absolute Mehrheit gesichert. Aber auch für die Grünen war die Wahl ein Erfolg.

Von 70.592 gültigen Stimmen konnte der CSU-Kandidat Klaus Steiner insgesamt 35.723 (50,60 Prozent) für sich gewinnen. Ein großer Erfolg für den Mann aus Übersee. Bei der vergangenen Wahl 2008 waren es im Vergleich 44,7 Prozent. "Ich habe mir eine Erfolgsgrenze von 48 Prozent gesetzt. Und jetzt sind es über 50 Prozent, das freut mich sehr und ich denke, das Ergebnis ist eine Anerkennung meiner Arbeit." Besonders in der Bildungspolitik will Steiner nun voll angreifen: "Die Förderschulen und die Mittelschulen haben wir in den letzten Jahren einfach vergessen. Und jetzt stellt sich heraus, was wir für einen Fachkräftemangel haben." Genau diesen Umstand will der Landtagsabgeordnete in seiner Amtsperiode ändern. "Ich kämpfe weiter für die Mittelschulen."

Gutes Ergebnis für die Grünen

Gisela Sengl zu ihrem Wahlerfolg in Chieming:

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Auch aus Sicht der Grünen-Kandidatin Gisela Sengl ist die Wahl gut gelaufen. Sie konnte am Ende 12,81 Prozent der Erststimmen holen. "Ich bin sehr zufrieden. Für mich persönlich ist es ein gutes Ergebnis." Man sehe aber schon, dass die Landtagswahl und die Direkt-Kandidatur eine Persönlichkeits-Wahl sei, so Sengl. Den Erfolg der CSU hätte sie nicht so erwartet: "Das es wie zementiert ist, dass der CSUler das Direktmandat bekommt, egal wer es macht, finde ich schade." Den größten Erfolg konnte Sengl in der Gemeinde Chieming verbuchen. Dort holte sie 22,53 Prozent der Stimmen.

Wahlschlappe für SPD und FDP

Für Dirk Reichenau von der SPD war die Wahl eine Enttäuschung. Lediglich 12,86 Prozent der Landkreis-Bürger stimmten für ihn und damit fast drei Prozent weniger als für den SPD-Kandidaten Franz Gnadl 2008. "Natürlich bin ich enttäuscht. Ich hätte mir eine gerechtere Stimmen-Verteilung erwartet."

Bilder aus dem "Wahlstudio" in Traunstein

Noch schlechter fiel das Wahlergebnis für Dr. Walter Buggisch von der FDP aus. Er konnte nur 2,31 Prozent der Wähler aus dem Landkreis für sich gewinnen. "Das Ergebnis ist eine deutliche Niederlage für uns Liberale in Bayern. Die FDP konnte als kleinerer Koalitionspartner ihren Beitrag zur Regierungsbilanz nicht ausreichend deutlich machen. Mit Blick auf die Bundestagswahl gilt für uns: Jetzt erst recht. Wir werden alles dafür tun, dass die FDP mit einem guten Ergebnis wieder in den Bundestag einzieht und Schwarz-Gelb im Bund weiterregiert."

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © ps

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