Konhäuser will Landrat werden

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Josef Konhäuser will als Landrat kandidieren.
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Traunstein - Josef Konhäuser will bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr als Landrat für die SPD kandidieren. Wir haben jetzt mit ihm gesprochen.

Bereits seit elf Jahren ist Josef Konhäuser aus Ruhpolding stellvertretender Landrat für den Landkreis Traunstein. Doch jetzt will er an die Spitze: Bei der Kreiskonferenz der SPD am vergangenen Freitag signalisierte er seine Bereitschaft, bei den nächsten Kommunalwahlen als Landrats-Kandidat anzutreten. Die offiziellen Wahlen der SPD für den Kandidaten finden am 25. Oktober 2013 statt. Doch Konhäuser ist schon jetzt zuversichtlich, dass er genügend Stimmen für seine Kandidatur erhalten wird. Chiemgau24.de hat mit ihm über seine politischen Vorstellungen gesprochen.

Was war ausschlaggebend für Ihre Entscheidung, als Landrat kandidieren zu wollen?

Nachdem bekannt wurde, dass Hermann Steinmaßl nicht erneut antreten darf, haben mich viele meiner Kollegen bedrängt, es zu machen.

Sie hätten es also nicht in Erwägung gezogen, wenn Steinmaßl wieder angetreten wäre?

Nein, hätte ich nicht.

Die CSU schickt bei den Kommunalwahlen mit Siegfried Walch einen 29-Jährigen ins Rennen. Könnte es für Sie von Vorteil sein, dass Walch so jung ist?

Das kann ich nicht einschätzen. Es geht ja auch nicht um das Alter, sondern um Themen, wie man den Landkreis weiterbringen kann. Und da bin ich bestimmt der richtige Mann.

Der Hochwasserschutz ist zur Zeit ein großes Thema im Landkreis. Welche konkreten Ziele wollen Sie diesbezüglich verfolgen?

Hochwasserschutz muss in Zukunft weitreichend betrieben werden, von der Quelle bis zur Mündung der Gewässer. Es kann nicht sein, dass man selbst Hochwasserschutz betreibt und den Nachbarn beim absaufen zusieht. Zudem müssen wir die Landwirte entsprechend entschädigen, wenn sowas passiert.

Welche anderen Schwerpunkte wollen Sie setzen?

Die wichtigsten Themen im Landkreis sind für mich auch weiterhin die Infrastruktur und die Bildung. Im Vordergrund steht dabei vor allem die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Ein schöner Landkreis wie der Traunsteiner ist nur dann lebenswert, wenn es auch genügend Arbeitsplätze gibt. Darüber hinaus muss auch die Breitbandförderung in Zukunft flächendeckend betrieben werden.

Quelle: chiemgau24.de

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