Viel Arbeit für die Polizei am Samstag

26-Jähriger zieht bei Kontrolle Joint aus der Unterhose

Landkreis Traunstein - Die Beamten der Traunsteiner Verkehrspolizei hatten am Samstag wieder alle Hände voll zu tun: Alhohol, Drogen und Radarwarner.

Gegen 10 Uhr bemerkten die Beamten der Verkehrspolizei Traunstein einen türkischen Sattelzug auf der Rastanlage Hochfelln-Nord. Dieser stand im Bereich der Feuerwehrzufahrt im absoluten Halteverbot. Als die Beamten den Fahrer darauf aufmerksam machen wollten, bemerkten sie starken Alkoholgeruch. Ein durchgeführter Alkotest beim Fahrer ergab, dass dieser einen Atemalkoholwert von über 0,5 Promille hatte. Hierauf wurde beim Fahrer die Weiterfahrt unterbunden. Ein Auslesen des digitalen Tachos ergab, dass der Fahrer bereits seit dem Vortag an der Rastanlage geparkt hatte. Da der Sattelzug jedoch nicht stehen bleiben konnte, fragte der Fahrer einen anderen Lkw-Fahrer, ob dieser den Sattelzug auf die dafür vorgesehenen Parkplätze fährt. Erst als der Fahrer gegen 14 Uhr wieder fahrtüchtig war konnte er die Fahrt fortsetzen.

Gegen 13 Uhr fuhr ein österr. Pkw freiwillig in die Kontrollstelle der Bundespolizei. Der Pkw hielt ca. 20 m vor der Kontrollstelle. Als der Fahrer aufgefordert wurde zur Kontrollstelle zu fahren gab der Beifahrer und Vater des Fahrers an, dass dies nicht ginge, da der Sohn keinen Führschein habe. Er sei auf einer Probe- bzw. Lehrfahrt (dies ist in Österreich erlaubt). Da der 17-jährige Fahrer bereits auf deutschen Hoheitsgebiet ein Fahrzeug ohne Führerschein lenkte, wurde gegen den Fahrer und den Halter des Fahrzeuges ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Am Abend wurde der Verkehrspolizei Traunstein von der Bundespolizei mitgeteilt, dass bei der Grenzkontrolle ein österr. Fahrzeugführer mit Verdacht auf eine Drogenfahrt angehalten wurde.

Auf der Fahrt zur Grenzkontrollstelle viel den Beamten der Verkehrspolizei ein Fahrzeug mit eingebauten Radarwarner auf. Der Fahrer, ein 69-jähriger Österreicher, war nicht glücklich darüber, dass der Radarwarner sichergestellt und gegen ihn ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde.

Bei der Grenzkontrolle angekommen übernahmen die Beamten der Verkehrspolizei den „Drogenfahrer“ und ordneten eine Blutentnahme an, die durch einen Arzt im Klinikum durchgeführt wurde. Gegen den 36-jährigen Österreicher, wurde ein Bußgeldfahren eingeleitet. Er muss mit einer Geldbuße von mehreren hundert Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Der Beifahrer in diesem Fahrzeug hatte noch ein wenig Marihuana bei sich. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Schmuggel und Besitz von Marihuana eingeleitet. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt.

Gegen 21.30 Uhr wurde dann ein 26-jähriger Deutscher an der Grenzkontrolle angehalten und kontrolliert. Da auch dieser Fahrzeugführer unter Drogen stand, fuhren die Beamten der Verkehrspolizei Traunstein mit ihm zur Blutentnahme ins Klinikum. Bei der Durchsuchung gab der Fahrzeugführer gleich noch eine geringe Menge Marihuana und einen Joint heraus, den er in der Unterhose versteckt hatte. Auch hier wurde ein Strafverfahren wegen Besitz von Marihuana eingeleitet. Das Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung wird auch ihm eine Geldbuße von mehreren hundert Euro sowie ein Monat Fahrverbot einbringen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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