Viele "aus der Fremde"

18 neue Lehrkräfte für den Landkreis

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18 frisch ausgebildete Lehrkräfte stehen im Landkreis Traunstein zum Schuljahresbeginn erstmals vor einer Klasse. Landrat Siegfried Walch und Schulamtsleiter Otto Mayer hießen sie im Landkreis Traunstein herzlich willkommen.

Landkreis - Aus Schülern wurden Studenten - und aus Studenten werden jetzt Lehrer! 18 junge Männer und Frauen stellen sich erneut der Herausforderung Schule.

In den Grund- und Mittelschulen des Landkreises Traunstein treten diese Woche 18 junge Lehrerinnen und Lehrer ihren Vorbereitungsdienst an. Sie stehen damit unmittelbar nach ihrem Hochschulabschluss erstmals vor einer Klasse.

Ihre erste Bewährungsprobe hinter sich haben dagegen 18 weitere Lehrkräfte, die schon seit zwei Jahren Kinder unterrichten und jetzt ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Sie alle wurden zu Beginn des neuen Schuljahrs am Montag von Landrat Siegfried Walch und Schulamtsleiter Otto Mayer willkommen geheißen. Im Rahmen einer Feierstunde im Großen Sitzungssaal des Landratsamts legten sie ihr feierliches Gelöbnis ab.

Landrat Siegfried Walch, der mit dem offiziellen Willkommensgruß zum Schuljahresbeginn eine Tradition seiner Vorgänger fortführt, wünschte den neuen Lehrkräften einen guten Start im Landkreis Traunstein. Besonders den 13 „aus der Fremde“ stammenden Pädagoginnen und Pädagogen stärkte er den Rücken. Der Landkreis Traunstein stehe wirtschaftlich hervorragend da, sein Freizeitwert suche seinesgleichen. „Alle meine Kollegen sagen zwar, dass ihr Landkreis der schönste sei – aber bei uns stimmt das tatsächlich“, so Walch augenzwinkernd.

Hohe Erwartungen

Im Landkreis Traunstein nehme das Thema Bildung einen sehr hohen Stellenwert ein. In den letzten elf Jahren habe der Landkreis Traunstein rund 100 Millionen Euro in seine Schulen investiert, in den kommenden Jahren kämen voraussichtlich noch einmal 35 Millionen Euro dazu.

An die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer seien sehr hohe Erwartungen geknüpft. Walch: „Ihre Aufgabe ist weitaus mehr als die Weitergabe von Wissen, nämlich die Vermittlung von Sozialkompetenzen und charakterlicher Bildung. Helfen Sie mit, dass unsere Gesellschaft auch morgen noch funktioniert.“

Schulamtsleiter Otto Mayer stellte den Begriff „Beziehungskompetenz“ in den Mittelpunkt seiner Begrüßungsrede. Sie sei auf drei Zielgruppen gerichtet. Den Schülerinnen und Schülern müsse man nicht nur mit Vertrauen, sondern auch mit Wohlwollen begegnen, damit Erziehung gelingen könne. Lehrerinnen und Lehrer dürften nicht dem Prinzip „Einzelkampf statt Kooperation“ anhängen, sondern seien zu gegenseitiger fachlicher Hilfe aufgefordert. Eltern seien als gleichberechtigte Partner anzusehen und nicht als Gegner. Mayer: „Erst dann wir Ihnen Erziehung und Unterricht gelingen und Sie werden erfolgreiche und zufriedene Lehrer sein.“

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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