Langjährige Spender im BRK-Zentrum ausgezeichnet

Rotes Kreuz Traunstein ehrt Blutspender

Landkreis Traunstein - In Deutschland werden pro Tag durchschnittlich 15.000 Blutspenden benötigt. Eine Versorgung wäre ohne die zahlreichen Spender nicht möglich. Im Traunsteiner BRK-Zentrum wurden 49 von ihnen ausgezeichnet.

Die Organisation und Durchführung von Blutspendeterminen gehört zu den Kernaufgaben des Rotkreuz-Kreisverbandes Traunstein. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zur kontinuierlichen Versorgung von Unfallopfern und Schwerstkranken mit Spenderblut geleistet. Diese Aufgabe könnte das Bayerische Rote Kreuz (BRK) jedoch nicht ohne die zahlreichen Blutspender im Landkreis Traunstein erfüllen. Darum zeichnet die Hilfsorganisation regelmäßig langjährige Blutspender aus, zuletzt 49 von ihnen bei einer Ehrungsfeier im Traunsteiner BRK-Zentrum.

Ehrungsfeier im BRK-Zentrum

Als "Vorbilder im wahrsten Sinne des Wortes" bezeichnete der Stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Hans-Michael Weisky die anwesenden Blutspender.Sie alle würden durch ihre zahlreichen Blutspenden schwer erkrankten Menschen eine neue Lebenschance ermöglichen. Erfreut zeigte sich Weisky auch über die Entwicklung des Blutspenden-Aufkommens im letzten Jahr. So wurde 2016 im Landkreis Traunstein 10.868-Mal Blut gespendet, 936 Erstspender konnten verzeichnet werden. Zugleich betonte Weisky jedoch, dass aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft künftig womöglich noch deutlich mehr Blutspenden vonnöten seien.

Nach einem kurzen Informationsfilm über die gesellschaftliche Bedeutung des Blutspenden und die technisch aufwendige Verarbeitung des gespendeten Blutes nahm Weisky gemeinsam mit BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer die Ehrungen vor.Die Ehrennadel in Gold als Auszeichnung für 50 geleistete Blutspenden sowie kleine Präsente erhielten Hildegard Buettner (Traunstein), Otto Drechsler (Kirchanschöring), Franz Englbrechtinger, Theresia Günther (beide Pittenhart), Heinrich Gebauer (Wonneberg), Dr. Heinz Dieter Gebel (Traunwalchen), Adolf Georg (Chieming), Roswitha Kellner (Tacherting), Petra Kindsmüller (Palling), Hildegard Laskewitz (Bergen), Georg Maier (Waging), Renate Maier (Truchtlaching), Florian Schabel, Sonja Hahn (beide Trostberg), Elisabeth Brigitte Wieser, Franz Röckenwagner (beide Ruhpolding), Dr. Stefan Winkler (Siegdorf) sowie Hans Ziegler und Reinhold Braun (beide Tittmoning).

Bereits 75-Mal Blut für in Not geratene Mitmenschen gespendet haben Manfred Beierweck, Agnes Spitz (beide Tittmoning), Franz Erdmann (St. Georgen), Harald Frank (Surberg), Peter Höltl (Kirchanschöring), Maximilian Huber (Tacherting), Wolfram Hurnaus (Trostberg), Bernhard Kecht (Bergen), Christian Mayer (Petting), Richard Mayer (Siegsdorf), Johann Oellinger (Taching) sowie Rainer Asböck, Monika Wiedl und Manfred Wimmer (alle Trostberg). Auch sie wurden mit Ehrennadeln und Präsenten bedacht.

13-Mal 100 Blutspenden und dreimal sogar 125

Die Marke von 100 Blutspenden haben Vinzenz Bock, Werner Fimberger, Josef Schobersteiner (alle Traunstein), Josef Griessenböck (Grassau), Maria Holetschek (Vachendorf), Rosa Obermaier (Tittmoning), Maria Reichl (Palling), Franz Xaver Schmalholz (Bergen), Helmut Schützinger (Grabenstätt), Karl Kaiser, Maria Stefanides (beide Trostberg), Franz Albert Wels (Siegsdorf) und Georg Zehetmaier (St. Georgen) erreicht. Und sogar auf 125 geleistete Blutspenden bringen es Georg Hasselberger (Ruhpolding), Stefan Lesch (Traunreut) und Peter Mörixbauer (Tittmoning). Bedenkt man, dass Männer bis zu sechs Mal im Jahr Blut spenden können, bedeuten die 125 Blutspenden jedes Einzelnen mindestens 21 Jahre selbstloses Engagement für Andere.

Presseinformation BRK TS

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © BRK TS

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