231.000 Euro für inklusives Wohnprojekt

Landesstiftung fördert Lebenshilfe Traunstein

Landkreis Traunstein - Bei der gestrigen Sitzung der Bayerischen Landesstiftung, hat der Stiftungsrat eine Förderung der Lebenshilfe für geistig Behinderte e.V. Traunstein für ein Inklusives Wohn- und Begegnungsprojekt in Traunstein in Höhe von 231.000 Euro beschlossen.

Der Antrag der Lebenshilfe Traunstein wurde dringend befürwortet. Es handle sich um ein fachlich bedeutsames Projekt mit hoher Dringlichkeit, so der Stimmkreisabgeordnete Steiner.

Förderung für St. Johann

Ebenso erhält das Katholische Pfarramt Siegsdorf eine finanzielle Unterstützung für die Restaurierung zweier Glasfenster und der Schutzverglasung in der Katholischen Filialkirche St. Johann in Siegsdorf. Die Bayerische Landesstiftung hat für dieses Projekt einen Zuschuss in Höhe von 1380 Euro bewilligt.

Eine weitere Förderung erhält die Interessengemeinschaft Marienkapelle Buchfelln für die Innen- und Außenrestaurierung der Marienkapelle in Traunstein. Dem ortsbildprägenden Baudenkmal wird eine regionale Bedeutung beigemessen, daher wird die Restaurierung mit 2000 Euro gefördert. Und auch die Fillialkirchenstiftung St. Ägiduius in Traunstein erhält für die Innenrenovierung der Katholische Fillialkriche St. Ägidius in Diepoldberg in der Gemeinde Obing eine Förderung in Höhe von 13.600 Euro.

Laut Steiner habe die Bayerische Landesstiftung seit ihrer Gründung 1972 über 500 Mio Euro an Zuschüssen und Darlehen bewilligt und damit rund 8000 Vorhaben finanziell unterstützt. "Der Schwerpunkt der Fördertätigkeit liegt vor allem in der Förderung von baulichen Maßnahmen. Im kulturellen Bereich sind dies Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen von bedeutenden Bau- und Kunstdenkmälern sowie Baumaßnahmen bei überregional bedeutsamen nichtstaatlichen Museen", erläutert der Landtagsabgeordnete. Im sozialen Bereich würden bedeutende sozialpolitische Bauprojekte, vor allem der Alten- und Behindertenhilfe unterstützt.

"Es werden grundsätzlich nur Maßnahmen gefördert, zu deren Förderung der Staat nicht gesetzlich verpflichtet ist oder die nicht zu den Pflichtaufgaben der kommunalen Gebietskörperschaften gehören", so Klaus Steiner. Maßgebliche Fördervoraussetzung sei die öffentliche Nutzung bzw. regelmäßige öffentliche Zugänglichkeit des Objekts. In Ausnahmefällen würden auch Außensanierungen von Baudenkmälern privater Eigentümer gefördert soweit dem Objekt stadt- oder ortsbildprägende Bedeutung zukommt.

Pressemitteilung MdL Klaus Steiner

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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