Landrat Walch besucht Milchwerke Berchtesgadener Land

Maßstäbe für Markenqualität auf dem Milchmarkt

Landkreis - Am Dienstag besuchte Landrat Siegfried Walch, ein aktiver Verfechter des Regionalitäts-Gedankens, die Molkerei "Berchtesgadener Land" in Piding.

Rund 1700 Bauern hauptsächlich aus dem Chiemgau und dem Berchtesgadener Land, aber auch aus dem Gebiet um Bad Tölz, Penzberg und Garmisch-Partenkirchen, haben in jahrzehntelanger Arbeit eine deutschlandweit gefragte Marke geschaffen, die auf dem Markt für Milchprodukte Maßstäbe setzt: Die genossenschaftlich organisierten Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau werden ihrem Motto "Echt. Gut." durch die Exklusivität ihrer Produkte, Nachhaltigkeit im Betriebsablauf und Verantwortung gegenüber den Verbrauchern gerecht. Am Dienstag besuchte Landrat Siegfried Walch, ein aktiver Verfechter des Regionalitäts-Gedankens, in Begleitung seiner Abteilungsleiterin Alexandra Wolf, seines persönlichen Referenten Josef Bauer und Wifö-Geschäftsführerin Dr. Birgit Seeholzer die Molkerei in Piding, in der gut 400 Beschäftigte ein unglaublich vielfältiges Sortiment aus dem "edlen Weiß" herstellen.

Die Berchtesgadener "Markenwelt"

Begrüßt und mit der Materie vertraut gemacht wurde er von Vorstandsmitglied Andreas Argstatter, Geschäftsführer Bernhard Pointner sowie vom Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Siglreithmayr im schmucken Verwaltungsgebäude, das die selbstbewusste Bezeichnung "Markenwelt" trägt.Dort erfuhr er, dass die Genossenschaft einen ihrer Ursprünge in Truchtlaching im Landkreis Traunstein hat. 1976 fusionierte die dortige Chiemgau-Molkerei mit der Molkerei Berchtesgadener Land. Die Produktion erfolgte anfangs an zwei Standorten, als Markenname wurde jedoch "Berchtesgadener Land" gewählt.

Heute werden in dem Pidinger Betrieb täglich rund 850.000 Liter Milch verarbeitet. "Die Landwirte identifizieren sich mit unserer Molkerei", so Bernhard Pointner zum Grund der außerordentlich erfolgreichen Unternehmensgeschichte. Sie erhielten einen fairen Preis für die angelieferte Milch und wirtschafteten glyphosatfrei. Mit Landrat Walch war er sich einig, dass den heimischen Landwirten jegliche Anerkennung und Unterstützung zukommen müsse, denn auch die unverwechselbare Landschaft Südostbayerns und damit der wichtige Wirtschaftszweig Tourismus sei ohne sie nicht denkbar.

Probleme sieht Pointner dagegen bei der Gewinnung von Nachwuchskräften, obwohl die Molkerei mit vielen Extra-Leistungen für Lehrlinge ein sehr attraktiver Arbeitgeber sei. Vor allem praktisch orientierte junge Menschen würden gesucht. Walch sicherte ihm in dieser Frage die Unterstützung seines Regionalmanagements zu, weil das Wohl des Vorzeigeunternehmens auch im Interesse des Landkreises Traunstein und seiner Bauern liege.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Landratsamt Traunstein

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