"Romeo und Julia"-Fall: Doch keine Berufung!

Traunstein - Der "Romeo und Julia"-Fall hätte ab heute in die Berufung gehen sollen. Nun gab es eine überraschende Wende: Die Berufung wurde zurückgenommen.

Im sogenannten "Romeo und Julia"-Fall hätte heute der Berufungsprozess am Traunsteiner Landgericht beginnen sollen. Am Nachmittag wurde nun bekannt, dass die Berufung zurückgenommen wurde. Das eigentliche Urteil, das im Januar am Traunsteiner Landgericht gesprochen wurde, ist damit rechtskräftig.

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Urteil im "Romeo und Julia"-Fall

Der Vater und der Bruder einer 20-Jährigen waren angeklagt, weil sie nicht mit dem bolivianischen Freund ihrer Tochter bzw. Schwester einverstanden waren. Sie sollen unter anderem das Fahrzeug des Freundes auf dem Parkplatz der Landwirtschaftlichen Berufsschule vorsätzlich gerammt haben. Vater und Bruder sollen auch mit einem Hammer auf das Auto eingeschlagen haben. Dabei erlitt der Freund des Mädchens Verletzungen. Auch die junge Frau trug Blessuren davon.

Die Anklage reichte von gefährlicher Körperverletzung über gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr bis zu Sachbeschädigung und Bedrohung.

In erster Instanz wurde einer der Männer unter anderem zu elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der andere bekam eine Geldstrafe von 2000 Euro. Dagegen hatten Angeklagte und Staatsanwalt Berufung eingelegt.

Quelle: chiemgau24.de

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