Solarkahlschlag setzt Arbeitsplätze aufs Spiel

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Bärbel Kofler stimmte gegen die Kürzung der Solarförderung.

Landkreis - "Die beiden Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land gehören zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands", so die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler.

"Mit der heutigen Abstimmung im Bundestag setzt die Bundesregierung bei uns zahlreiche Arbeitsplätze allein von Handwerksbetrieben aufs Spiel. Ich fordere meine Kolleginnen und Kollegen von der CSU daher auf, Farbe zu bekennen und gegen den Solarkahlschlag zu stimmen", sagte Kofler anlässlich der Debatte und Abstimmung im Bundestag zu den Kürzungsvorschlägen der Regierung bei der Förderung von Solarenergie.

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"Anstatt für Kontinuität und Verlässlichkeit in der Solarbranche zu sorgen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter zu fördern, schafft die Bundesregierung die vor einem Jahr angekündigte Energiewende nicht. Nicht nur in Bayern, sondern überall gehört die Solarstromerzeugung zu den Grundpfeilern der Energiewende. Wenn wir die nicht beherrschbare Atomenergie und die klimaschädlichen fossilen Kraftwerke ersetzen wollen, dann geht das nur durch einen ausgewogenen Mix umweltfreundlicher Energien. Die Photovoltaik ist ein wichtiger Bestandteil davon. Mit den drastischen Kürzungen der Solarförderung wird die Bundesregierung das Ziel, im Jahr 2020 ein Zehntel des Stroms mit Solaranlagen zu erzeugen, niemals erreichen", warnt Kofler als Mitglied des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Betroffen von den Kürzungen sind vor allem die bayerischen Beschäftigten der Solarindustrie, Hersteller, Investoren und Bürgersolaranlagen. Bärbel Kofler hat in den letzten Wochen zahlreiche Protestbriefe, Emails und Anrufe von betroffenen Bürgern und Beschäftigten erhalten, die Angst um ihre berufliche Existenz haben und ihre Wahlkreisabgeordnete dringend um Unterstützung gebeten haben.

Bärbel Kofler teilt die Befürchtungen der Branche und stimmte deshalb am Donnerstag im Bundestag gegen die Einschnitte der Regierungsmehrheit.

Pressemitteilung Bärbel Kofler

Quelle: chiemgau24.de

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