453 Jugendfeuerwehrler beim Wissenstest

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Damit Unfälle vermieden werden stand beim diesjährigen Wissenstest die Unfallverhütung im Mittelpunkt. Die Jugendfeuerwehrler mussten zeigen, wie man aus einem Löschfahrzeug aussteigt: Rückwärts, Trittstufe für Trittstufe, an Haltegriffen festhalten und nicht aus dem Fahrzeug springen.

Landkreis Traunstein - Jugendfeuerwehrler aus dem gesamten Landkreis nahmen am diesjährigen Wissenstest teil. Erfreulich war der Mädchen-Zuwachs.

453 Buben und Mädchen aus den Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein nahmen am diesjährigen Wissenstest teil und beendeten damit das Ausbildungsjahr der Feuerwehranwärter. Kreisjugendwart Florian Reiter freute sich über die große Beteiligung, denn im Vergleich zum Vorjahr unterzogen sich über 10 Prozent mehr Mädchen und Buben der Jugendprüfung.

Allen Teilnehmern bescheinigte Reiter eine hervorragende Ausbildung, was an den guten Ergebnissen der Prüfungsteilnehmer erkennbar gewesen sei. Der alljährliche Test gibt den Jugendfeuerwehrlern die Möglichkeit, ihre während des Jahres erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten zu überprüfen. Zudem gibt er Aufschluss über den Ausbildungsstand der Feuerwehrjugend.

Aufgeteilt auf die vier Inspektionsbereiche des Landkreises fand der Wissenstest in den Feuerwehrgerätehäusern in Übersee, Tittmoning, Trostberg und Traunstein statt. Die meisten Teilnehmer gab es im Inspektionsbereich Traunstein Land 4 - dem nördlichen Landkreis von Waldhausen im Norden bis Lindach im Süden. Im Gerätehaus in Trostberg traten 127 Jugendfeuerwehrler an, dicht gefolgt vom östlichen Landkreis, dem Inspektionsbereich Land 3, wo sich 117 Buben und Mädchen dem Wissenstest unterzogen.

107 Teilnehmer waren es im südlichen Landkreis, im Achental und Trauntal (Land 2) und in der Landkreismitte, aus den Feuerwehren rund um Traunstein und Traunreut (Land 5) trafen sich 102 Feuerwehranwärter in der Großen Kreisstadt zum Wissenstest.

Nicht nur praktische Fertigkeiten, sondern auch die Theorie wurde beim Wissenstest der Jugendfeuerwehren geprüft.

Im Mittelpunkt der Prüfungen, die bundesweit im Rahmen der Grundlagenausbildung der Jugendfeuerwehren durchgeführt werden, stand in diesem Jahr die Themen „Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr“ und „Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung“.

Im theoretischen Teil des Tests waren je nach Leistungsstufe bis zu 20 Fragen zu beantworten. So wurde unter anderem gefragt, welches Funktionsabzeichen ein Kommandant am Helm trägt oder welche Gegenstände zur persönlichen Schutzausrüstung von Feuerwehranwärtern gehören.

Im praktischen Prüfungsteil mussten die Jugendlichen das richtige Absitzen – das Aussteigen aus einem Löschfahrzeug – vorführen. Dabei darf nicht aus dem Führerhaus oder dem Mannschaftsraum gesprungen werden, sondern es muss rückwärts, Trittstufe für Trittstufe und mit festem Halt an Griffen ausgestiegen werden. Auch mussten die Anwärter das Anlegen eines Rettungsknotens vorführen.

Beim Wissenstest gehe es nicht darum, einen Prüfungsbesten zu küren, sondern den Anwärtern die Möglichkeit zu geben, ihren Wissensstand festzustellen, erklärte Kreisjugendwart Reiter das Ziel des Wissenstests. Dennoch gingen die Teilnehmer nicht leer aus. Die Absolventen der Stufen 1 bis 3 erhielten Abzeichen in Bronze, Silber und Gold.

pv

Quelle: chiemgau24.de

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