Kriminacht am Gymnasium Ising

Die Einsatztruppe "00-Ising" ist Kriminellen auf der Spur

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In der Gerichtsmedizin der ehemaligen Chemielehrerin Dorothea Freund erfuhren die Sechstklässler alles über die Verletzungen des Opfers

Ising - So richtig wie beim FBI konnten die Sechstklässler des Gymnasiums ihre Ermittlerfähigkeiten unter Beweis stellen; nach geklärtem Mordfall gab es allerdings keine Gefängnisstrafe, sondern Pizza für alle Beteiligten.

Ein erneuter Mordfall erschütterte am Wochenende die Isinger Sechstklässler. Bereits zum 15. Mal entwarfen Tutorenleiterin Tina Reißl mit ihrem Team einen vertrackten Mordfall und schlüpften in die Rolle von armen Opfern, aufmerksamen Zeugen und heimtückischen Mördern. 

Im Zuge der diesjährigen Kriminacht fanden die Schüler einen ihrer Tutoren tot in den Stallungen: War es ein Unfall oder gar Mord? Verdächtige fanden die Ermittlerteams schnell – bei Verhören und in der Gerichtsmedizin gab es viele Spuren, die sie wie ein Puzzle zusammenfügten. Mit detektivischem Geschick löcherten die jungen Gymnasiasten ihre älteren Schulkameraden, die fast alle unter Tatverdacht standen, mit Fragen: Welches Alibi haben die mutmaßlichen Täter? Wie standen sie zum Opfer in Verbindung? Wer hat das Narkosemittel geklaut? 

Nach und nach brachten sie so einen grausamen Rachefeldzug ans Licht: In der Geschichte kam die jüngere Schwester der entlarvten Mörderin zu Tode, die Schuldigen hatten sie verletzt am Straßenrand zurückgelassen. 

Die Auflösung dieser verzwickten Situation wurde natürlich belohnt – nicht nur mit selbstgemachter Pizza aus der Isinger Schulküche, sondern auch mit vielen ausgelassenen Spielen in der neuen Turnhalle des Gymnasiums. Erschöpft, aber zufrieden rollten dort die Detektive und die Tutoren ihre Matten und Schlafsäcke aus und genossen ihre Nacht in der Schule – so ganz ohne Schulaufgaben und Noten.

Text: Linner

Quelle: chiemgau24.de

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