Wahlnachlese

Sozialdemokraten zufrieden mit Inzeller Wahl

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Inzell - Die Listenverbindung von SPD/Bürger zeigt sich in der Wahlnachlese zufrieden mit dem Ergebnis. Bürgermeister Egger will mit allen zusammen arbeiten

Alle Kandidatinnen und Kandidaten sowie den neugewählten Bürgermeister begrüßte Wilfried Hess als Hausherr in der Kritischen Akademie.  Bei einer Brotzeit wurde in lockerer Runde der Ausgang der Wahlen in Inzell analysiert und diskutiert. Sepp Rieder der Vorsitzende der SPD Inzell streifte kurz den Wahlkampf, den er als fair und unaufgeregt bezeichnete. Die Listenverbindung von SPD / Bürger für Inzell habe den Wahlkampf eher minimalisiert, aber effektiv geführt „Wir hatten nur einen Wahlprospekt und nur zwei Veranstaltungen“ sagte Rieder. Allerdings hatten es die Veranstaltungen in sich. Rieder wörtlich „Bei beiden Veranstaltungen haben wir uns die Bürger Inzells angehört und keine Monologe gehalten“. Rund 50 Diskussionsbeiträge wurden bei den Veranstaltungen registriert, bei denen alles „kritisches wie lobendes“ zur Sprache kamen. Rieder weiter „Uns wurde offensichtlich abgenommen, dass wir von Bürgernähe und Offenheit nicht nur reden.“ Rieder verwies darauf, dass die SPD gemeinsam mit den Bürger für Inzell auch in Zukunft regelmäßig Veranstaltungen zu kommunalen Themen anbieten wird, „nicht nur zu Wahlkampfzeiten“. So soll der positive Schwung aus dem Wahlkampf für die Zukunft Inzells mitgenommen werden.

Hans Egger, der neugewählte Bürgermeister, bedankte sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für die engagierte Unterstützung „Ihr hättet alle das Zeug zum Gemeinderat, aber leider hat der nur 16 Sitze.“ Ein besonderes Dankeschön richtete er an Wilfried Hess, der „vom Bild, über Prospekt bis hin zur Organisation der Veranstaltungen“ viel erledigt habe. Wie Rieder betonte Egger, dass es ihm wichtig sei, auch nach der Wahl im direkten Kontakt mit den Menschen in Inzell zu bleiben. „Der klare Ausgang der Wahl gibt mir die Kraft, viel für unser Inzell zu leisten“ sagte Egger, wobei er freimütig bekannte, dass er von dem eindeutigen Ausgang der Wahl überrascht war. Er wisse allerdings auch, dass eine Wahl Sieger und Verlierer kenne. Und natürlich seien mit einer Niederlage immer auch Enttäuschungen verbunden. Er werde auf keinen Fall „nachkarten“, sondern jetzt auf alle zugehen, um Inzell weiter nach vorne zu bringen. Unter dem Beifall der Anwesenden sagte Egger: „Auch nach der Wahl gilt für mich im Rathaus, dass Inzell meine Partei ist. Ich lade Alle ein aktiv mit zu machen!“

Richard Hütter erläuterte die zur Verfügung stehenden Zahlen. „Mit unseren Aktivitäten haben wir zu einer hohen Wahlbeteiligung in Inzell beigetragen“ so Hütter. Und diese hohe Wahlbeteiligung kam nach seiner Einschätzung den Listen von SPD und Bürger für Inzell zugute, die zusammen über 6.000 Stimmen zur letzten Wahl hinzugewonnen haben. Alle wieder angetretenen Gemeinderäte von SPD und Bürger für Inzell haben ihr Stimmergebnis deutlich verbessert. „Da unterscheiden wir uns von unseren Mitbewerbern“ stellte Hütter fest. Mit acht Gemeinderäten und dem Bürgermeister verfügen SPD und Bürger für Inzell über eine eigene Mehrheit. „Allerdings“ stellte Hütter klar „wird bei uns auch in Zukunft keine Fraktionsdisziplin verordnet“. Es werde eine Zusammenarbeit mit allen im Gemeinderat angestrebt, „zum Wohle unserer Gemeinde Inzell“. Claudia Doppler, die allen Kandidatinnen und Kandidaten ein Blumenpräsent überreichte, freute sich besonders über den gestiegen Frauenanteil im neuen Gemeinderat. In der Diskussion wurde mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass auch die, nicht in den Gemeinderat Gewählten, ein großes Interesse an weitererMitarbeit haben.

Pressemitteilung SPD Ortsverein Inzell

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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