Konzept vorgestellt

Praktisch für Vereine und Betriebe: Carsharing-Versuch in Inzell?

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Inzell - Das Angebot steht: Eine Firma trat an die Gemeinde heran, will ihr Carsharing-Konzept auch in Inzell umsetzen. Wir haben alle Details.

Es soll ganz einfach gehen: Eine einmalige Anmeldung und dann können die Autos per Handy gebucht werden. Abgerechnet wird nicht nach Kilometern, sondern rein nach Zeit. Zur Verfügung stellen will die Firma "mikar" vor allem Kleinbusse, als Kunden hat sie vor allem Vereine, Betriebe oder Hoteliers im Blick.

Gemeinde müsste nur E-Ladesäule und Stellplätze zur Verfügung stellen

Am Montag stellte Firmenvertreter Matthias Mierswa aus Deggendorf dem Gemeinderat das Konzept vor. Vier Jahre soll die Zusammenarbeit laufen. Die Gemeinde müsste dafür Stellplätze und eine Ladesäule für Elektroautos zur Verfügung stellen, denn: die Firma will nicht nur einen Neunsitzer mit Dieselantrieb zur Verfügung stellen, sondern auch einen elektronischen Nissan-Siebensitzer mit 200 Kilometer Reichweite.

29,90 Euro soll der Nissan am Tag kosten, bzw. 4,90 Euro pro Stunde. Das Aufladen in Inzell ist gratis und auch die Ladestellen an den deutschen Autobahnen ist nach Auskunft von Mierswa umsonst. Der Renault-Neunsitzer würde 39,90 Euro am Tag kosten. Finanzieren will "mikar" das ganze über den Verkauf der Werbeflächen auf den Autos. Eine komplizierte Schlüsselübergabe soll entfallen, denn die Autos sind per App zu öffnen, der Schlüssel liegt im Handschuhfach. 

Auch mit Trostberg oder Bad Aibling arbeitet die Firma bereits zusammen. Am Montag wurde dem Gemeinderat vorerst nur das Konzept vorgestellt, entschieden wurde noch nicht

xe

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa/obs/car2go Group GmbH

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