vom 16. bis zum 18. März

Eis-Speedway WM in Inzell: Ruhpoldinger mit dabei

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Auch Günther Bauer und Max Niedermaier gehen am Wochenende an den Start

Inzell - Mit Stefan Pletschacher als Wildcard-Pilot gehen insgesamt drei Deutsche in Inzell an den Start. Der Ruhpoldinger hat viele Fans im Gepäck, wird er sich behaupten können?

NebenHans Weber und Günther Bauer, die die gesamte Eisspeedway-GP-Serie über dabei sind, stößt Stefan Pletschacher als Wildcard beim Grand Prix in Inzell am kommenden Wochenende hinzu.

Nur knapp scheiterte er an der WM-Qualifikation in Finnland im Januar, genau wie Max Niedermaier fehlten ihn am Ende wenige Punkte, um fest im GP dabei zu sein. Niedermaier erhielt dafür in Berlin vor gut einer Woche die Wildcard des Veranstalters, Pletschacher war in Berlin Reservefahrer. In Inzell wird es genau anders herum sein: Pletschacher ist fest dabei und der Deutsche Meister Niedermaier ist erster Reservist beim zweiten Deutschland-GP.

„Ich bin echt froh über die Wildcard, es ist cool, da so viele Leute von mir nach Inzell kommen werden“, freut sich Pletschacher, der die gesamte vergangene WM-Saison zuschauen musste, nachdem er sich an der Schulter verletzte.

„Es wird aber schwierig für mich da mitzuhalten, da ich nicht im Rennmodus bin. Ich habe durch das WM-Aus so wenig Rennen auf dem Buckel in diesem Jahr. Das habe ich bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin gesehen, wo ich nur Dritter wurde. Ich werde aber mein Bestes geben und freue mich auf das Traumeis in der Max-Aicher-Arena.“

Am Wochenende vom 16. bis zum 18 März findet in Inzell die Eis-Speedway WM 2018 statt

Der Namensgeber des Inzeller Eisstadions ist gleichzeitig Hauptsponsor von Pletschacher und dem Österreicher Harald Simon. Zusammen bilden sie das Team Stahlwerk Annahütte, einem riesigem familiären Stahlkonzern, der von Aicher gegründet wurde. Annahütte lieferte Stahl für den Inzeller Stadionbau, auch als die in Schräglage geratene Costa Concordia geborgen wurde, oder das neue World Trade Center gebaut wurde, wurden die Spezialisten vom Stahlwerk Annahütte beauftragt.

„Es wird ein Hexenkessel werden"

Pletschacher: „Allein vom Stahlwerk Annahütte sind mindestens 50 Leute dabei, es wird ein Hexenkessel werden in Inzell.“

Am Freitag beginnt das Training zum Deutschland-GP bereits um 13 Uhr. Am Samstag und Sonntag geht es dann bei den GP-Läufen 7 und 8, richtig heiß zur Sache. Weltmeister Dmitry Koltakov will seine WM-Führung weiter ausbauen, Schweden-Star Martin Haarahiltunen möchte seinen Platz zwischen den Russen festigen. Für die Österreicher Harald Simon und Franz Zorn, ist das Inzeller Rennen ihr Heimrennen, da in Österreich keine WM-Läufe stattfinden, auch sie wollen ihr Leistungs-Hoch ausbauen und sich dem Publikum in Bestform präsentieren.

Hans Weber brennt darauf in der Max-Aicher-Arena sich von der besten Seite zu präsentieren und hofft auf seine erste Semifinalteilnahme. Der neunfache Deutsche Meister Günther Bauer hat sich vom Krankenbett verabschiedet und will bei seinem Comeback in Inzell glänzen.

Karten für das Mega-Wochenende gibt es an allen drei Veranstaltungstagen an der Tageskasse, die jeweils um 10 Uhr öffnet.

Zeitplan Eisspeedway-GP Inzell: 

16. März: Training ab 13 Uhr, Kassenöffnung an allen Tagen ab 10 Uhr 

17. März: Grand Prix 7, Programm ab 15 Uhr, Rennen ab 17 Uhr 

18. März: Grand Prix 8, Programm ab 12 Uhr, Rennen ab 14 Uhr 

weitere Infos: www.eisspeedway-inzell.de

Startfeld Eisspeedway-GP Inzell

Sergej Karachintsev (RUS) Jan Klatovsky (CZ) Jasper Iwema (NL) Günther Bauer (D) Jimmy Olsen (SWE) Daniil Ivanov (RUS) Dinar Valeev (RUS) Dmitry Koltakov (RUS) Stefan Pletschacher (D) Hans Weber (D) Niclas Svensson (SWE) Dmitry Khomitsevich (RUS) Franz Zorn (A) Martin Haarahiltunen (SWE) Harald Simon (SWE) Ove Ledström (SWE) Reservisten: Max Niedermaier (D) Franz Mayerbüchler (D)

Pressemitteilung Eisspeedway Inzell

Quelle: chiemgau24.de

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